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Dietmar Beiersdorfer war als Spieler für den HSV, Bremen und Köln aktiv © getty

Nun ist es amtlich: Dietmar Beiersdorfer wird Sportlicher Leiter bei Red Bull. Dabei ist er nicht nur für Salzburg zuständig.

München - Dreieinhalb Monate nach seinem Aus als Sportchef des Hamburger SV wird Dietmar Beiersdorfer neuer starker Mann der Fußball-Sparte des österreichischen Getränkeherstellers Red Bull.

Neben der Rolle als sportlicher Leiter beim österreichischen Meister Red Bull Salzburg soll der 45-Jährige in übergeordneter Funktion offenbar auch für die anderen Fußball-Projekte des Welt-Konzerns verantwortlich sein.

"Der Schritt heraus aus der Bundesliga ist eine spannende Aufgabe, auf die ich mich freue", sagte Beiersdorfer, der in Salzburg erneut mit Trainer Huub Stevens zusammenarbeiten wird.

Mit dem Niederländer hatte er bis zu dessen Abschied im Sommer 2008 bereits beim HSV eineinhalb Jahre lang erfolgreich gewirkt.

Auch Klubs in Leipzig und New York

"Didi Beiersdorfer hat in Hamburg erstklassige Arbeit geleistet. Die Zusammenarbeit mit ihm war sehr gut", sagte Stevens.

Außer in der Mozartstadt engagiert sich Red Bull auch beim deutschen Fünftligisten RasenBallsport Leipzig und bei Red Bull New York aus der nordamerikanischen Major League Soccer (MLS). (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Zudem betreibt das Getränkeunternehmen Akademien in Ghana und Brasilien.

Noch kein Nachfolger in Hamburg

Vom HSV war Beiersdorfer im vergangenen Juni aufgrund von Meinungsverschiedenheiten und Kompetenzstreitigkeiten mit Klubboss Bernd Hoffmann geschieden.

Zuvor hatte Beiersdorfer knapp sieben Jahre erfolgreich bei den Hanseaten gearbeitet und den Klub unter anderem durch seine gute Transferpolitik zurück in die Spitze der Bundesliga geführt.

Sein Posten in Hamburg ist bis heute unbesetzt. Der HSV will bis zum Winter einen Nachfolger präsentieren.

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