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Georg Koch wechselte im Sommer 2008 zu Rapid Wien © getty

Über vier Monate nach dem Knallkörper-Angriff kämpft Georg Koch weiterhin mit den Folgen. Ein Comeback wird immer fraglicher.

Wien - Torwart Georg Koch von Rapid Wien steht vor dem vorzeitigen Karriere-Ende.

Fast viereinhalb Monate nach dem Knallkörper-Attentat im Derby gegen Austria Wien leidet der Schlussmann noch immer unter den Folgen eines schweren Knalltraumas.

Nachdem am 24. August 2008 ein Böller unmittelbar in seiner Nähe explodiert war, klagt der ehemalige Bundesliga-Keeper über Schwindelgefühle bei maximaler Belastung.

An Training sei derzeit nicht zu denken, so Koch.

Schon länger "Gedanken ans Karriere-Ende"

Bei Sport1.de hatte sich der Keeper schon vor zwei Monaten skeptisch über den Verlauf der Reha-Maßnahmen geäußert:

"Noch gebe ich nicht auf, und tue alles dafür um wieder im Tor zu stehen. Aber klar kommen einem da Gedanken ans Karriere-Ende in den Kopf. Aber solange mir der Verein, Rapid Wien, die Zeit gibt, werde ich weiter kämpfen."

Kochs Vertrag bei Rapid endet zum 30. Juni dieses Jahres. (Österreichische Bundesliga: Ergebnisse und Tabelle)

Täter gefunden

Dass der Täter, der den Knallkörper aus der Fankurve aufs Spielfeld warf, mittlerweile gefunden ist, nutzt Koch (Spielerporträt) wenig.

Vor seinem Engagement in Wien spielte der 36-Jährige in der deutschen Bundesliga für Fortuna Düsseldorf, Arminia Bielefeld, den 1. FC Kaiserslautern und den MSV Duisburg.

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