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Hans Krankl absolvierte von 1973 bis 1985 69 Länderspiele für Österreich © getty

Hans Krankl übernimmt das Traineramt von Klaus Lindenberger in Linz und steht vorerst bis Saisonende an der Seitenlinie.

München - Die Trainersuche des LASK ist vorbei. Nach dem 1:4 in Kapfenberg hatte sich Klaus Lindenberger dazu entschlossen, nur noch als Teamchef der Linzer zu arbeiten und das Traineramt niederzulegen.

Nun wurde Hans Krankl al sein Nachfolger als Cheftrainer vorgestellt. "Es freut uns, dass er zu uns kommt.", sagte LASK-Präsident Peter Michael Reichel.

Der Vertrag des früheren ÖFB-Teamchefs mit dem LASK läuft bis Saisonende, also die noch ausstehenden neun Bundesliga-Runden.

Hans Krankl wird im Heimspiel gegen Aufsteiger Kapfenberger SV erstmals auf der Bank der Oberösterreicher Platz nehmen.

"Etwas gutzumachen"

"Er ist einer der berühmtesten Vertreter des österreichischen Fußballs und hat bei uns außerdem etwas gutzumachen. In der Saison 2000/01 hat er VfB Admira mit gigantischem Rückstand als Tabellenletzten übernommen und dann den LASK in die Zweite Liga versenkt", sagte LASK-Präsident Peter Michael Reichel.

Wunschkandidat des LASK

Krankl war der Wunschkandidat von Präsident Reichel. Der Boss erwartet sich sehr viel von dem Motivationskünstler, der das schwere Erbe von Klaus Lindenberger antritt. Dieser war nach dem 1:4-Debakel in Kapfenberg von seinem Posten als Trainer zurückgetreten, bleibt aber dem Verein als Teamchef auch in Zukunft erhalten.

Unter Lindenberger, der seit 27. Oktober die Athletiker betreut hatte, gab es in 13 Liga-Partien nur einen Sieg und drei Remis, aber neun Niederlagen und 4:29 Tore.

Vertrag bis Sommer

Als Assistenten wird er seinen ehemaligen Akteur und Freund Heinrich Strasser zum Tabellenachten mitbringen. Der Vertrag des "Feuerwehrmannes" ist bis Saisonende gültig, also die restlichen neun Liga-Runden.

Dritter Wechsel beim LASK

Die Linzer haben damit für den dritten Trainerwechsel in der laufenden Saison gesorgt, nachdem die Schwarz-Weißen Ende Oktober den Kroaten Andrej Panadic durch Lindenberger ersetzt hatten und der SCR Altach Anfang Jänner Georg Zellhofer für den Schweizer Urs Schönenberger engagiert hatten.

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