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Am 7. April erfuhr Co Adriaanse, dass Red Bull seinen Vertrag nicht verlängert © imago

Co Adriaanses Trainerstuhl in Salzburg wackelt nach dem 0:3 in Ried. Sportdirektor Heinz Hochhauser verspricht Konsequenzen.

München - Nach der 0:3-Pleite in Ried droht Salzburgs Trainer Co Adriaanse der vorzeitige Abschied vom Tabellenführer.

Adriaanses Abgang im Sommer ist bereits beschlossen, auch der Nachfolger steht mit Huub Stevens bereits fest.

Aber nach dem schwachen Auftreten der Salzburger in Oberösterreich scheint das Verhältnis zwischen Klubführung und Trainer belastet.

"Ich will keinen Schnellschuss machen, aber wir müssen in der nächsten Woche reden", kündigte Sportdirektor Heinz Hochhauser an.

Er wirft Adriaanse indirekt fehlende Motivation vor: "Wir brauchen ein Trainerteam, das hochmotiviert ist und nicht resignativ. Wir sind noch nicht Meister, man sieht, wie schnell es gehen kann."

"Nicht erfreut" über holländischen Nachfolger

Fünf Spieltage vor Schluss liegt Salzburg zehn Punkte vor Verfolger Rapid Wien. (Bundesliga: Ergebnisse und Tabelle)

Adriaanse beteuerte zwar, dass die Entscheidung über den Trainerwechsel keine Rolle für die Leistung der Mannschaft gespielt hätte.

Aber Hochhauser sieht dies anders: "Es war noch kein Problem, als wir gesagt haben, dass wir seinen Vertrag nicht verlängern. Aber Adriaanse war sicher nicht erfreut, als er gesehen hat, dass Huub Stevens und damit ein Holländer sein Nachfolger wird, das hat man gemerkt."

Traumtor von Drechsel

Der Sieg für den SV Ried war auf jeden Fall auch in dieser Höhe hochverdient. "Herbie" Drechsel schockte die Salzburger bereits in der 11. Minute mit einem Sonntagsschuss in den Winkel.

In der 45. Minute erhöhte Yeray-Ortega auf mit seinem ersten Saisontreffer auf 2:0.

Nach der Pause wurde Red Bull stärker und erarbeitete sich einige Chancen. Marc Janko hatte in der 66. Minute die beste Gelegenheit, traf aber nur den Pfosten.

Der für Drechsel eingewechselte Nacho sorgte dann in der 88. Minute für den Endstand.

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