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Wolfgang Loitzl verpasste seinen ersten Weltcup-Erfolg um 4,4 Punkte © getty

Eine gute Leistung zeigen die österreichischen Skispringer beim Weltcup-Auftakt. Einzig das i-Tüpfelchen "Sieg" wird verpasst.

Kuusamo - Die österreichischen Skispringer haben beim Weltcup-Auftakt in Kuusamo den Sieg zweimal verpasst.

Mit Rang zwei im Teambewerb hinter Finnland und den Plätzen zwei bis vier durch Wolfgang Loitzl, Gregor Schlierenzauer und Weltcup-Titelverteidiger Thomas Morgenstern sowie Rang sechs von Martin Koch im Einzel fällt die ÖSV-Bilanz der ersten Sprung-Bewerbe im Norden Finnlands dennoch äußerst positiv aus.

Im Einzel verhinderte einzig der Schweizer Simon Ammann einen ÖSV-Sieg.

Weltmeister Ammann (260,5 Punkte) führte nach dem ersten Durchgang mit der Höchstweite von 131 Meter klar vor Vorjahressieger Morgenstern und Loitzl.

Loitzl knapp geschlagen

Im zweiten Durchgang reichte dem Schweizer ein Sprung auf 126,5 Meter, um seinen vierten Weltcup-Sieg perfekt zu machen. Routinier Loitzl verpasste seinen ersten Weltcup-Erfolg um 4,4 Punkte.

Skiflug-Vizeweltmeister Koch aus Kärnten verbesserte sich mit einem starken zweiten Sprung vom elften auf den sechsten Rang.

Vorjahressieger Morgenstern (248,3 Punkte/125,0 m/126,0 m) gelang im Einzelbewerb im zweiten Versuch keine nennenswerte Verbesserung und er musste Loitzl und Jungstar Schlierenzauer (255,1 Punkte/121,0/133,5 m), der sich von Platz acht auf das Podest verbesserte, vorbeiziehen lassen.

Finnen gewinnen Teamwettbewerb

Das Mannschaftsspringen entschied Finnlands Schlussspringer Matti Hautamäki, der im Einzel Letzter geworden war, mit der Tageshöchstweite von 140 m gegen Morgenstern (136,5 m), dessen Teamkollegen einen hauchdünnen Vorsprung von 0,5 Punkten herausgesprungen hatten, zugunsten der Gastgeber.

Skiflug-Teamweltmeister Andreas Kofler und Bastian Kaltenböck verpassten das Finale der besten 30 Springer, der Salzburger Weltcup-Debütant Markus Eggenhofer durfte sich hingegen über Rang 25 freuen. 35513(Galerie: Oesterreichs Wintersport-Asse)

Im Teambewerb rettete Michael Neumayer mit dem letzten Sprung der dritte Platz des für Deutschland die drohende Auftaktpleite, Finnland rehabilitiertes sich mit Platz zwei im Teambewerb für das mäßige Abschneiden im Einzel.

Ville Larinto für die Gastgeber als Neunter bzw. Michael Neumayer als Elfter für die vom Vorarlberger Werner Schuster trainierten Deutschen sorgten für die jeweiligen Topplatzierungen der nordischen Großmächte Finnland und Deutschland.

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