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Kathrin Zettel gewann das erste Saisonrennen in Sölden © getty

Beim Riesenslalom im spanischen Molina stürzt die Niederösterreicherin als Führende. Die ÖSV-Herren enttäuschen in Val d'Isere.

La Molina/Val d'Isere - Kathrin Zettel hat beim Riesenslalom im spanischen La Molina ihren zweiten Saisonsieg verpasst.

Als Führende des ersten Durchgangs stürzte die Niederösterreicherin im zweiten Lauf und schied aus.

Vom Ausscheiden Zettels profitierte die Finnin Tanja Poutiainen, die in 2:16,76 Minuten mit zwei Hundertstelsekunden Vorsprung auf Manuela Mölgg aus Italien gewann.

Die österreichische Ehre rettete Nicole Hosp. Die 25-Jährige fuhr mit einem Rückstand von 0,65 Sekunden auf Rang drei.

Es war das erste gute Ergebnis dieser Saison für die Weltmeisterin.

Hosp im Gesamtweltcup Fünfte

Ein ähnliches Missgeschick wie Zettel unterlief auch Lindsey Vonn aus den USA, die dadurch mit zwei Punkten Rückstand auf Poutiainen (360 Punkte) auf Rang zwei im Gesamtweltcup zurückfiel.

Nicole Hosp belegt jetzt mit 207 Punkten Rang fünf.

De Tessieres von 30 auf Drei

Für eine Sensation sorgte der Schweizer Carlo Janka bei der Generalprobe für die WM im Februar 2009 in Val d'Isere: Ihm gelang bei seinem zwölften Start im alpinen Weltcup bereits der erste Sieg.

In einem spektakulären Riesenslalom auf der anspruchsvollen Piste am Face de Bellevarde siegte der 22-Jährige mit 0,20 Sekunden Vorsprung vor Massimiliano Blardone aus Italien.

Rang drei belegte völlig überraschend der Franzose Gauthier De Tessieres, der im zweiten Lauf von Rang 30 erstmals in seiner Karriere aufs Siegerpodest fuhr.

Raich fliegt raus

Die österreichischen Herren kamen mit der Piste nicht zurecht. Als Bester des ÖSV-Teams landete Philipp Schörghofer auf Rang acht.

Benjamin Raich, der am Vortag noch in der Super-Kombination trimphiert hatte, schied aus. (Raich gewinnt Super-Kombi)

Sieger Janka hatte in diesem Winter bereits durch mehrere gute Resultate aufhorchen lassen und vor zwei Wochen für einen ersten Paukenschlag gesorgt: Bei der Abfahrt im kanadischen Lake Louise profitierte er von wechselnden Witterungsverhältnissen und fuhr mit Startnummer 65 auf Rang zwei.

Im Gesamtweltcup sprang er auf Platz drei, in Führung liegt Aksel Lund Svindal (Norwegen) vor Benjamin Raich.

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