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Gregor Schlierenzauer ist nach Platz 4 nicht zufrieden © imago

Beim Start zur Vierschanzen-Tournee lief bei den Austria-Adlern nicht alles nach Wunsch. Aber der Chefcoach ist Optimist.

Oberstdorf - Im Vorjahr waren sie noch die Überflieger. Beim diesjährigen Start zur Vierschanzen-Tournee lief bei den Austria-Adlern nicht alles nach Wunsch.

In Oberstdorf landeten Wolfgang Loitzl und Gregor Schlierenzauer hinter Sieger Simon Ammann auf den Plätzen zwei und vier.

ÖSV-Cheftrainer Alexander Pointner redete die Situation im Nachhinein schön: "Sie ist nicht die schlechteste. Es hat sich keiner absetzen können."

Doch nur "Schlieri" und Loitzl hielten bei leichtem Rückenwind die österreichischen Fahnen hoch. Thomas Morgenstern und Martin Kock blieben klar hinter den Erwartungen.

Koch stürzte ab

Koch stürzte im 2. Durchgang nach nur 116 Metern auf den 23. Rang ab. Pointner: "Das müssen wir analysieren. Dass er 20 Meter zu kurz gesprungen ist, ist einfach Fakt."

Über Morgenstern meinte der Chefcoach: "Thomas hat zweimal widrige Bedingungen gehabt. Mehr war da wohl nicht drin."(DATENCENTER: Ergebnisse Oberstdorf)

ÖSV-Sportdirektor und Ex-Weltklassespringer Toni Innauer zog das Positive aus dem ersten Springen der Tournee und blickt auf den zweiten Wettbewerb am Neujahrstag in Garmisch-Partenkirchen: "Mir gefällt die Ausgangsposition für den weiteren Verlauf. Unsere Sprünge haben noch Reserve gehabt."

Schlierenzauer ist Optimist

Schlierenzauer ist Optimist: "Die Tournee gewinnt man zum Schluss. Ich habe ein sehr gutes Gefühl. Innauer. "Sechs Punkte Rückstand sind doch gar nichts."

Loitzl schwebt im 7. Himmel: "Das sind super Platzierungen. Ich bin happy. Vielleicht passt es ja schon in Garmisch mit dem ersten Sieg."

Pointner sieht fünf Favoriten

Für die Gesamtwertung hat Chefcoach Pointner schon seine Favoriten ausgeguckt: "Neben Schlierenzauer, Ammann und Loitzl sind Anders Jacobsen und auch der Deutsche Martin Schmitt die Top-Springer."

Den russischen Überraschungsspringer Dimitri Wassilijew sieht Pointner nicht vorn: "Er ist kein Mann für den Gesamtsieg."

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