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Christoph Sumann jubelt beim Überqueren der Ziellinie © getty

Die österreichischen Biathlon-Herren wiederholen in Oberhof den Erfolg von Hochfilzen und feiern den zweiten Saisonsieg.

Oberhof - Die österreichischen Biathlon-Männer haben nach ihrem Triumph in Hochfilzen beim Weltcup in Oberhof den zweiten Saisonsieg gefeiert.

In der Besetzung Daniel Mesotitsch, Fritz Pinter, Dominik Landertinger und Christoph Sumann siegten ohne Strafrunde (zwölf Nachlader) vor Russland und Deutschland.

Schlussläufer Sumann enteilte auf der letzten Runde Nikolaj Kruglow und dem Deutschen Toni Lang.

Mit diesem Erfolg baute das ÖSV-Quartett die Führung im Staffel-Weltcup weiter aus.

Im Einzel nachlegen

Trainer Reinhard Gösweiner hofft, dass die Biathleten die gezeigte Leistung auch auf die Einzelwettbewerbe übertragen:

"In Ruhpolding gibt es anschließend zwei Einzelrennen. Es wäre schön, wenn sich da noch einer unserer Leute unter die besten 30 des Weltcups schiebt."

Vor dem Rennen hatte der Russe Tscheressow bei einem Bluttest den zulässigen Hämoglobin-Grenzwert von 17,5 Gramm pro Deziliter Blut überschritten.

Erhöhter Hämoglobin-Wert bei Tscheressow

Entsprechend des IBU-Reglements wird Tscheressow mit einer fünftägigen Schutzsperre belegt. Der zuständige Chef der Medizinischen Kommission des Weltverbandes IBU, Jim Carrabre bestätigte den Vorfall. (Ergebnisse und Liveticker)

"Wir haben umgehend umfangreiche Dopingtests entsprechend unserem Regelwerk durchgeführt", sagte der Kanadier.

Bereits im Dezember 2007 war Tscheressow bei einer Blutkontrolle beim Weltcup in Pokljuka mit einem extrem überhöhten Wert von 18,2 aufgefallen. Ein danach von der IBU vorgenommener Dopingtest sowie mehrere sogenannte Zielkontrollen in der Folgezeit waren jedoch komplett negativ ausgefallen.

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