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Michi Walchhofer führt weiterhin in der Welt-Cup-Disziplinwertung © getty

Bei der Abfahrt am Lauberhorn erleben die ÖSV-Athleten ein Desaster. Georg Streitberger wurde 18. Der Sieg ging in die Schweiz.

Wengen - Österreichs Abfahrtsherren erlebten bei der Lauberhorn-Abfahrt in Wengen ein wahres Debakel.

Georg Streitberger belegte als bester Österreicher Rang 18. Der Sieg ging an den Schweizer Didier Defago, der sich mit 0,2 Sekunden Vorsprung auf den US-Boy Bode Miller und 0,39 auf dessen Landsmann Marco Sullivan durchsetzte.

Miller verpasste damit eine Fahrt in die Geschichtsbücher: Bei einem Sieg hätte er die Rekordserie der österreichischen Skilegende Franz Klammer, der 1975 bis 1977 in Wengen gewann, gebrochen.

Michael Walchhofer hatte einen Rückstand von 3,39 Sekunden und wurde ebenso deutlich geschlagen wie Topfavorit Didier Cuche aus der Schweiz (1,36 sek. Rückstand).

Für die Schweizer war es nach dem enttäuschenden Wochenende in Adelboden nun bereits der zweite Sieg im zweiten Rennen in Wengen, Carlo Janka hatte bereits am Freitag die Super-Kombination gewonnen. Für Defago war es der zweite volle Erfolg in seiner Weltcup-Karriere.

Kröll verletzt

Klaus Kröll avancierte bereits am Donnerstag zum Pechvogel des zweiten Abfahrtstrainings auf dem Lauberhorn: Der Mitfavorit stürzte mit hohem Tempo nach dem Hanneggschuss und verletzte sich an der rechten Hand. Mit der Diagnose Prellung des Handgelenks kam Kröll mit einem blauen Auge davon.

Das komplette Rennergebnis im (DATENCENTER: Ergebnisse Wengen)

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