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Gregor Schlierenzauer schwebt derzeit in anderen Sphären © imago

Die ÖSV-Adler sind derzeit nicht zu besiegen. Beim Springen in Sapporo siegt Gregor Schlierenzauer vor einem ÖSV-Duo.

Sapporo - Überflieger" Gregor Schlierenzauer hat im fernen Japan mit einem unglaublichen Vorsprung von 36,4 Punkten seinen vierten Weltcup-Sieg in Serie gefeiert.

Der Skiflug-Weltmeister trotzte den wechselnden Winden an der WM-Schanze von 2007 und deklassierte mit Flügen auf 133 und 120,5 Meter sowie 253,3 Punkten die komplette Skisprung-Welt mit einem der größten Abstände der Geschichte.

Seine geschlagenen Landsleute Thomas Morgenstern (216,9) und Wolfgang Loitzl (211,2) verneigten sich im Schanzenauslauf vor dem in dieser Saison bereits zum achten Mal erfolgreichen Dominator.

Deutscher Trainer verantwortlich

Auf dem Trainerturm freute sich in dem diesmal verantwortlichen Co-Trainer Marc Nölke ein Deutscher.

"Das Gefühl ist sensationell, wenn man siegt und das auch noch in Japan. Jetzt werden wir ein paar Glasl heben, schließlich sind meine Kumpels auch gut gesprungen.

So einen Dreifachsieg gibts nicht alle Tage", meinte Schlierenzauer und spielte seine Überlegenheit herunter: "Wir sind halt ein Freiluftsport und ich war heute der Glückliche."

Im Gesamtweltcup baute Schlierenzauer (1420 Punkte) seinen Vorsprung auf den diesmal nur siebtplatzierten Schweizer Simon Ammann (1248) auf 172 Zähler aus. (Zu den Ergebnissen aus Sapporo)

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