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Benjamin Raich liegt derzeit im Gesamtweltcup auf Rang drei © getty

Beim ersten WM-Auftritt verpassen die hoch eingeschätzten ÖSV-Herren eine Medaille. Gold im Super-G sichert sich Didier Cuche.

Val d'Isere - Didier Cuche hat sich zum ältesten alpinen Ski-Weltmeister der Geschichte gekrönt.

Im Alter von 34 Jahren und 172 Tagen gewann der Schweizer bei den Titelkämpfen in Val d'Isere den Super-G und damit auch die erste Goldmedaille seiner Karriere.

Der Routinier siegte in einem spektakulären Rennen auf der Strecke "Face de Bellavarde" überlegen mit 0,99 Sekunden Vorsprung vor dem Südtiroler Peter Fill und Aksel Lund Svindal aus Norwegen (1,02), der bei der WM 2007 Abfahrt und Riesenslalom gewonnen hatte.

Maier von Erkältung geschwächt

Die ÖSV-Herren verpassten beim ersten WM-Auftritt eine Medaille. Benjamin Raich gab noch die beste Vorstellung ab. Nur um dreizehn Hundertstelsekunden fuhr der Pinzgauer an Bronze vorbei und landete auf Rang fünf.

Klaus Kröll wurde Zehnter, Michael Walchhofer, der sich vor allem in der Abfahrt Chancen ausrechnet, erreichte Platz 13.

Hermann Maier kam, geschwächt von einer Erkältung, nur auf Rang 18.(Ergebnisse und Liveticker)

Cuche stellt Rekord auf

Auf der technisch äußerst anspruchsvollen Olympia-Piste schieden zahlreiche Fahrer aus, einige stürzten spektakulär wie der Deutsche Andreas Strodl

Cuche war bei seiner Goldfahrt rund ein halbes Jahr älter als Stephan Eberharter beim Super-G-Titelgewinn 2003 in St. Moritz. Fritz Strobl war bei der WM 2007 in Are fünf Tage älter als der Schweizer, allerdings gewann der Österreicher damals nur mit der Mannschaft die Goldmedaille.

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