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Andrea Fischbacher ist die Großcousine von Hermann und Alexander Maier. © getty

Einen Tag nach ihrem zweiten Platz triumphiert Andrea Fischbacher in der Abfahrt. Lindsey Vonn sichert sich den Abfahrtsweltcup.

München - Andrea Fischbacher ist die ÖSV-Fahrerin der Stunde. Einen Tag nach ihrem zweiten Platz hat Fischbacher noch einen draufgesetzt und ihren ersten Abfahtssieg geholt.

Die 23-jährige Salzburgerin setzte sich dank eines Traumlaufs im bulgarischen Bansko mit einem Vorsprung von 26 Hundertstelsekunden gegenüber der Slowenin Tina Maze durch, Dritte wurde die Schweizer Vortagessiegerin Fabienne Suter (0,39 Sekunden).

Es war der erste Sieg einer ÖSV-Athletin in einer Weltcup-Abfahrt seit Renate Götschls Erfolg in Lenzerheide am 14. März 2007 und dem ersten Speed-Sieg in der laufenden Saison überhaupt kürte sich Andrea Fischbacher in der zweiten Abfahrt von Bansko in Bulgarien endgültig zur neuen Teamleaderin bei den schnellsten Ski-Damen Österreichs.

Görgl im Mittelfeld

Zweitbeste Österreicherin wurde Elisabeth Görgl als Siebente mit einem Rückstand von 1,48 Sekunden, Renate Götschl hatte keine perfekte Fahrt und landete am Ende mit einem doch recht deutlichen Rückstand (+2,75) im geschlagenen Mittelfeld.

Der Sieg von Fischbacher auf der technisch sehr anspruchsvollen Piste Banderiza hatte sich abgezeichnet. In den beiden Trainingsläufen hatte die 23-Jährige, die bei der WM in Val d'Isere Bronze im Super-G gewonnen hatte, jeweils die Bestzeit erzielt.

Kugel an Vonn

Lindsey Vonn aus den USA hat sich trotz einer ungewohnt schwachen Leistung vorzeitig den Sieg im Abfahrtsweltcup gesichert.

Im vorletzten Rennen der Saison in der Königsdisziplin belegte die Abfahrts- und Super-G-Weltmeisterin im bulgarischen Bansko Rang zwölf. Bei 111 Punkten Vorsprung auf Verfolgerin Dominique Gisin (Schweiz) ist die Titelverteidigerin aber nicht mehr einzuholen.

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