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Michael Walchhofer holte sich 2003 den Abfahrts-WM-Titel © getty

Wie bei der WM gewinnt auch in Kvitfjell ein Kanadier das Abfahrtsrenen. Michael Walchhofer rettet erneut die ÖSV-Ehre.

München - Ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Vancouver kommen die kanadischen Ski-Rennläufer offensichtlich immer beser in Fahrt.

Nach dem überraschenden Erfolg von John Kucera bei der WM-Abfahrt in Val d'Isere gewann sein Mannschaftskamerad Manuel Osbourne-Paradis im norwegischen Kvitfjell das erste Weltcup-Rennen seiner Karriere.

Bei der nachgeholten Abfahrt von Garmisch-Partenkirchen siegte der 25-Jährige aus North Vancouver auf der Olympiastrecke von 1994 in 1:47,09 Minuten vor Michael Walchhofer (0,31 Sekunden zurück) und Lokalmatador Aksel Lund Svindal (0,37).

Unter die ersten Zehn fuhren insgesamt vier Kanadier, darunter Weltmeister Kucera auf Rang sieben.

Nur Walchhofer in den Top 10

Walchhofer baute durch seinen zweiten Rang seine Führung im Abfahrtsweltcup auf 77 Punkte vor Didier Defago aus der Schweiz aus

Die weiteren Österreicher verpassten die Top 10. Klaus Kröll kam als 13. ins Ziel, Romed Baumann wurde 20., Hermann Maier 23., Christoph Gruber 26. und Georg Streitberger landete auf dem 28. Platz.

Svindal rückt näher

Benny Raich angelte sich immerhin zwei Pünktchen für den Gesamt-Weltcup.

Svindal rückte durch seinen dritten Rang allerdings auf Platz drei vor und hat mit 811 Punkten wieder Tuchfühlung zu den vor ihm platzierten und punktgleichen Ivica Kostlic (Kroatien) und Benjamin Raich (Österreich/jeweils 837) aufgenommen.

Die reguläre Abfahrt von Kvitfjell, das achte und vorletzte Rennen in der alpinen Königsdisziplin in diesem Winter, findet am Sonntag statt. Am Sonntag wird der vorletzte Super-G der Saison ausgetragen. (Ergebnisse und Liveticker)

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