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Klaus Kröll gewann in dieser Saison bereits den Super-G in Kitzbühel © getty

Klaus Kröll und Michael Walchhofer fahren in Kvitfjell einen Doppelsieg ein und sichern dem ÖSV den Abfahrts-Weltcup.

München - Der beste Abfahrer der alpinen Weltcup-Saison kommt in diesem Jahr aus Österreich.

Michael Walchhofer steht vor dem letzten Rennen beim Finale im schwedischen Are in der kommenden Woche vor seinem dritten Sieg, abgefangen werden kann er nur noch von seinem Landsmann Klaus Kröll.

Walchhofer hat nach seinem zweiten Platz bei der zweiten Abfahrt im norwegischen Kvitfjell, bei der ausgerechnet Kröll zu seinem zweiten Weltcupsieg fuhr, einen Vorsprung von 75 Punkten auf den Teamkollegen.

Krölls erster Abfahrtssieg

Kröll lag auf der leicht verkürzten Olympiastrecke von 1994 0, 27 Sekunden vor Walchhofer. Er gewann nach seinem Super-G-Erfolg in Kitzbühel zum ersten Mal eine Abfahrt.

Rang drei belegte Manuel Osborne-Paradis aus Kanada (0,46 Sekunden zurück), der am Vortag vor Walchhofer gesiegt hatte.

Auf den Spuren von Klammer und Eberharter

"Es kann noch alles passieren, aber es liegt jetzt nur an mir", sagte Walchhofer mit Blick auf den Abfahrtsweltcup.

Der 33-Jährige wäre erst der fünfte Rennläufer, der die kleine Kristallkugel für den Sieg in der Abfahrtswertung dreimal oder häufiger gewinnt.

Bislang war dies den Österreichern Franz Klammer und Stephan Eberharter, dem Schweizer Franz Heinzer sowie dem Franzosen Luc Alphand gelungen.

Foto-Finish im Gesamtweltcup

Die Entscheidung fällt beim Weltcup-Finale in Are in der kommenden Woche.

Für die letzten fünf Rennen im alpinen Weltcup zeichnet sich unterdessen ein Foto-Finish im Kampf um den Gesamtweltcup ab. Der Norweger Aksel Lund Svindal rückte noch näher an die vor ihm liegenden Ivica Kostelic aus Kroatien und Benjamin Raich aus Österreich heran. (Ergebnisse und Liveticker)

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