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Michael Walchhofer gewann in dieser Saison die Abfahrt in Gröden © getty

Obwohl Michael Walchhofer in Are nicht den Weg ins Ziel findet, sichert er sich die dritte Abfahrts-Kugel seiner Karriere.

Are - Michael Walchhofer hat zum dritten Mal den Abfahrtsweltcup gewonnen und macht es damit seinen österreichischen Vorgängern Franz Klammer und Stephan Eberharter gleich.

Der Weltmeister von 2003 schied im letzten Rennen in der Königsdisziplin beim Weltcup-Finale im schwedischen Are zwar aus, profitierte jedoch vom schwachen Abscheiden seines Teamkollegen Klaus Kröll.

Walchhofers einziger verbliebener Rivale im Kampf um den Gesamtsieg kam beim dritten Saisonerfolg des Norwegers Aksel Lund Svindal nur auf Platz neun.

Direkt ins Tor gefahren

Walchhofer war die kleine Kristallkugel schon beim Start nicht mehr zu nehmen, weil Kröll wenige Minuten zuvor lediglich mit der sechstbesten Zeit ins Ziel gekommen war.

Dermaßen befreit ließ Walchhofer die nötige Konzentration vermissen und fuhr nach etwa 35 Fahrsekunden in ein Tor. Er blieb aber unverletzt.

Der 33 Jahre alte Weltmeister von 2003 ist der erst fünfte Rennläufer, der die Abfahrtskugel dreimal oder häufiger gewonnen hat. Bislang war dies seinen Landsleuten Franz Klammer (fünfmal) und Stephan Eberharter, dem Schweizer Franz Heinzer sowie dem Franzosen Luc Alphand (je dreimal) gelungen.

Svindal zieht an Raich vorbei

Im Kampf um den Gesamtweltcup hat jetzt Svindal die besten Karten. Der 26 Jahre alte Kombinations-Weltmeister übernahm die Führung und hat bei noch drei ausstehenden Rennen nun 72 Punkte Vorsprung auf Benjamin Raich.

Der Tiroler hielt den Punkterückstand aber mit Platz 13 noch in Grenzen.

Nach dem Super-G am Donnerstag stehen auf der WM-Piste von 2007 am Freitag und Samstag noch ein Riesenslalom und ein Slalom an. (Ergebnisse und Liveticker)

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