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Gregor Schlierenzauer ist amtierender Skiflug-Weltmeister © getty

Mit dem Sieg in Vikersund sichert sich Gregor Schlierenzauer den Gesamtweltcup und schließt zu einer Legende auf.

Vikersund - Als Gregor Schlierenzauer mit seinem zwölften Saisonsieg in die Geschichtsbücher das Skispringens geflogen war, erhob sich selbst Norwegens König Harald applaudierend von seinem Sitz.

Der Tiroler sicherte sich durch seinen Triumph beim Skifliegen in Vikersund vorzeitig den Gesamtweltcup und stellte den Rekord des Finnen Janne Ahonen für die meisten Siege in einem Winter ein.

Der fünfmalige Tournee-Sieger Ahonen hatte im Winter 2004/05 ebenfalls zwölf Siege gefeiert.

Koch auf Rang vier

"Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Ich bin wirklich sehr stolz", sagte Schlierenzauer. Mit Flügen auf 207,5 und 192 Meter erhielt der Skiflug-Weltmeister 386,4 Punkte und verwies den Schweizer Simon Ammann (379,7) sowie den Russen Dmitri Wassilijew (372,2) auf die Plätze.

Martin Koch bestätigte zudem seinen Ruf als guten Flieger mir Rang vier (364,9). (Alle Skisprung-Ergebnisse)

Schlierenzauer verspricht Riesen-Fete

Vor den letzten beiden Springen in Planica ist Schlierenzauer mit nun 1928 Punkten die große Kristallkugel von Verfolger Ammann (1676) nicht mehr zu nehmen.

"In Planica will ich noch zwei schöne Wettkämpfe erleben und dann wird richtig gefeiert", sagte der 19-jährige Schlierenzauer, der sich zudem über 19.500 Euro Siegprämie freute.

Schlierenzauer tags zuvor stocksauer

Tags zuvor siegte Weltmeister Österreich mit 1543,5 Zählern im Teamwettbewerb. Schlierenzauer zeigte der Jury dennoch den Vogel und beschwerte sich über den seiner Meinung nach zu langen Anlauf, nachdem er zweimal gestürzt war.

Platz zwei für Finnland (1499,0) sicherte Harri Olli mit dem Schanzenrekord von 219 Metern. Gastgeber Norwegen (1485,0) blieb nur Rang drei.

Finale in Planica

Der Weltcup-Tross wird auch das Saisonfinale auf der Skiflug-Schanze verbringen.

Am 20. und 22. März stehen in Planica die beiden letzten Einzel an, bei denen es nach Schlierenzauers Sieg eigentlich nur noch um die "Goldene Ananas" geht.

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