Wegen widriger Bedingungen wurde die WM-Abfahrt immer wieder unterbrochen.

Für ein Novum in der WM-Geschichte sorgte Michael Walchhofer: Der Ex-Weltmeister durfte ein zweites Mal starten, nachdem der Startrichter ihn trotz einer Unterbrechung auf die Strecke geschickt haben soll. Walchhofer hatte im 2. Lauf genug Luft, um schneller zu sein als im 1. Versuch. Zum Sieg langte es nicht: Er belegte zunächst Rang 9.

Doch die Jury um Renndirektor Günter Hujara stufte den 33-Jährigen vom 9. auf den 12. Rang zurück. Es wurde die Zeit seiner ersten Fahrt auf der Piste "Bellevarde" gewertet, da nach einer Überprüfung von Video- und Audio-Material festgestellt wurde, dass Walchhofer vor der angeordenten "Startunterbrechung" aus dem Starthaus gelassen und somit nicht benachteiligt worden war.

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