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Der Jubel bei den Zürichern kannte keine Grenzen © imago

Eine Runde vor Schluss ist die Entscheidung in der Schweizer Meisterschaft gefallen: Der FC Zürich liegt uneinholbar vor Basel.

München - Mit einem verdienten 1:0-Erfolg bei Bellinzona hat der FC Zürich den Titelkampf nach 35 Spieltagen entschieden.

Der Auftritt der Zürcher im Tessin war nicht berauschend, aber jederzeit hochkonzentriert und solide. Auf jeden Fall reichte es, um gegen die kreativlosen ACB zum Erfolg zu kommen.

Das einzige Tor erzielte mit Alphonse der beste Akteur auf dem Spielfeld. Bei allen gefährlichen Aktionen war der Franzose beteiligt, so auch nach einer halben Stunde, als er nach einer mustergültigen Flanke von Djuric per Kopf zur Führung traf.

Bellinzona zeigte sich zwar durchaus bemüht, doch ausser der Möglichkeit von Sermeter in den Startminuten war in offensiver Hinsicht nichts zu konstatieren.

Etliche Chancen

Nach der Halbzeit mehrten sich die Torchancen des FCZ. Doch weder Alphonse (71.) noch der eingewechselte Chikhaoui (79.) trafen alleinstehend vor Bellinzona-Torhüter Bucchi.

In der vierten Minuten der Nachspielzeit traf Abdi sogar noch den Pfosten, doch da Schiedsrichter Hänni wenige Sekunden später die Partie abpfiff, wich der Enttäuschung schnell der Meisterjubel.

Schock für Basel

Nach dem erfolgreichen Auftritt im Letzigrund vor Wochenfrist waren die Basler Hoffnungen genährt worden, mit einem Sieg bei GC im Titelrennen zumindest am FCZ dranbleiben zu können.

Und als Derdiyok nach einer guten halben Stunde den Torreigen für den FCB eröffnete, schien alles seinen erhofften Lauf zu nehmen.

Fünf Minuten reichen

Doch offenbar schien der Treffer die Basler nicht anzustacheln. Im Gegenteil: Kurz vor der Halbzeit wendeten Dos Santos und Lulic das Blatt. Der Bosnier umkurvte zunächst drei Gegenspieler bevor er an Costanzo vorbei einschob.

Ein Treffer von Linz bereits zu Beginn der zweiten Hälfte brach den Bebbis definitiv das Genick. Im Anschluss waren sie nicht mehr fähig, Druck vor dem Zürcher Tor zu machen und enttäuschten auf der gesamten Linie. So erstaunte es nicht, dass Schultz den Schlusspunkt zum 4:1 nach einem groben Abwehrfehler der Basler erzielte.

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