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Nicht zu halten: Dwight Howard (r.) machte in Spiel sechs 40 Punkte und 14 Rebounds © getty

In Spiel sechs ziehen die Orlando Magic den Cleveland Cavaliers den Zahn und machen das Finale perfekt. Dwight Howard überragt.

Von Sebastian Hrabak

München - Die Sensation ist perfekt: Die Orlando Magic haben das Conference Final im Osten gegen den Favoriten Cleveland Cavaliers mit 4:2 gewonnen.

Mit einem 103:90-Sieg in der Amway Arena von Orlando in Spiel sechs ziehen die Magic nach 14 Jahren wieder ins Playoff-Finale ein (STATISTIK: Der NBA-Playoffbaum).

Gegner sind die Los Angeles Lakers (Lakers stehen in den Finals).

Gala von "Superman"

Eine Galavorstellung von "Superman" Dwight Howard zog den Cavaliers den Zahn. Er kam auf 40 Punkte, 14 Rebounds und vier Assists.

MVP LeBron James knüpfte nicht an seine bestechende Form aus Spiel fünf an und stemmte sich vergebens gegen die Niederlage. Am Ende kam er auf 25 Punkte, sieben Rebounds und sieben Assists.

"Es war die totale Dominanz", sagte Rashard Lewis, der 18 Punkte für die Magic erzielte, über die Vorstellung von Dwight Howard, "er dominierte das Spiel komplett. Er trug uns heute auf seinem Rücken".

"Unglaubliche Leidenschaft"

Was James in Spiel fünf gelungen war, vollführte nun also der "Superman" im darauffolgenden Spiel.

Die Cavaliers bekamen den Superstar der Magic zu keiner Minute in den Griff und mussten tatenlos zusehen, wie er seine ganze Power einsetzte, um zum Korberfolg zu kommen.

"Ich denke, das Team hat jedes Jahr unglaubliche Leidenschaft gezeigt", sagt Magic-Coach Stan Van Gundy, "dieses Team gibt einfach niemals auf".

Nach 14 bitteren Jahren Abwesenheit wurde das Team aus Florida nun wieder einmal belohnt.

Überragende Offensive

Es lief auch wirklich alles glatt an diesem Abend für die Magic, denn die Cavaliers fanden nie ein Mittel, um die überragende Offensive zu stoppen. Kam Howard einmal nicht in der Zone zu Punkten, schossen die Magic einfach nach einem Pass nach außen einen Drei-Punkte-Wurf - an diesem Abend insgesamt zwölf - in den Korb.

So wird es nicht zum erwarteten direkten Vergleich der Superstars LeBron James und Kobe Bryant im Finale kommen, denn das so oft unterschätze Team aus Orlando strafte schon gegen die Boston Celtics ihre Kritiker Lügen.

Und mit dem deutlichen Erfolg gegen die Cleveland Cavaliers hat sich das Team endgültig weg von der Grauen Maus zu einem ernsthaften Final-Gegner für die Lakers etabliert.

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