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Der FC Aarau schließt die Saison mit 44 Punkten ab © imago

Aarau verabschiedet Vaduz mit einem Sieg. Gross' Ausstand ist vermasselt und Luzern tankt Moral. Sion und Bellinzona spielen remis.

München - Aarau beendete die Saison mit einem 2:0-Heimsieg gegen Absteiger Vaduz.

Nur knapp 4000 Zuschauer interessierten sich für den Abschluss einer ausgezeichneten Saison der Aargauer. Innerhalb von zwanzig Minuten regelte der FCA die Verhältnisse in der zweiten Hälfte.

Zunächst schoss Emir Sinanovic, ein Spieler der U21-Equipe, sein erstes Super-League-Tor, ehe Patrick Bengondo seinen achten Treffer der Saison markierte.

Damit sicherte sich Aarau Platz 5, derweil der Absteiger Vaduz mit der zehnten Pleite in Serie aus der höchsten Liga verabschiedete. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle Superleague)

Sion - Bellinzona 2:2 (2:0)

Durch ein Eigentor von Torhüter Nicolas Beney (90.) kam Bellinzona beim FC Sion trotz 0:2-Pausenrückstand (Berisha, Vanczak) zum 2:2.

Ein mit viel Drall geschlagener Cornerball prallte von der Schulter des sich ungeschickt verhaltenden Nicolas Beney ins Tor.

In 18 Heimspielen holte Sion bloss 24 Punkte und weist sogar ein negatives Torverhältnis auf. Das ist die zweitschlechteste Heimbilanz der gesamten Liga. Der sonst heimstarke Cupsieger enttäuschte seine Fans heuer im Tourbillon meist.

Luzern - Neuchâtel Xamax 2:1 (1:0)

Der FC Luzern geht mit einem Erfolgserlebnis in die Barrage-Spiele gegen Lugano.

In der 92. Minute sorgte der erst 17-jährige Stürmer Nico Siegrist mit seinem ersten Super-League-Treffer für einen Sieg für die Moral. Rund eineinhalb Wochen vor der Barrage gegen Lugano überzeugten die Innerschweizer mit einer kämpferischen Leistung.

Nach nur vier Minuten führte der Tabellen-Vorletzte 1:0. Nuzzolo gelang im Nachsetzen nach der Pause der temporäre Ausgleich, ehe der Nachwuchsmann Siegrist seine dritte gute Chance nutzte. Die Neuenburger verloren erstmals seit dem 15. Juli 2000 wieder eine Partie in Luzern.

Basel - Young Boys 0:3 (0:0)

Der FC Basel hat dem scheidenden Trainer Christian Gross einen zünftig misslungenen Abschied "bereitet". Durch das 0:3 gegen die Young Boys wurde der FCB vom gestrigen Gegner noch auf den dritten Rang verdrängt.

Nach einer halbwegs guten ersten Halbzeit brach das Heimteam in den zweiten 45 Minuten ein.

Die anfängliche Feldüberlegenheit schlug nach dem ersten Gegentor um: Einen Freistoss von Baykal lenkte Marco Streller unhaltbar über den eigenen Goalie ab, danach übernahmen die Young Boys das Kommando.

David Degen (73.) und Thomas Häberli (76.) nutzten die Basler Lustlosigkeit aus. Wenn die Berner Cupfinal-Verlierer im Abschluss noch konsequenter gewesen wären, hätte Gross' Abschied in einer noch grösseren Demütigung geendet. Einen solchen Abgang hätten selbst die nicht wohlgesinnten FCB-Supporter ihrem Trainer nicht gewünscht.

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