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Jeff Saibene ist neuer Chef an der Seitenlinie bei Aarau. © imago

Ryszard Komornicki ist nicht mehr Coach beim Axpo-Super-League-Klub Aaarau. Er wird von seinem Assistenten Jeff Saibene abgelöst.

München - Der Pole Ryszard Komornicki ist nicht mehr Trainer beim Axpo-Super-League-Klub Aarau. Der Vertrag mit dreimonatiger Kündigungsfrist wurde wegen "fehlender Vertrauensbasis" aufgelöst. Nachfolger ist der bisherige Assistent Jeff Saibene (Lux).

Mit dem 41-jährigen Jeff Saibene wurde ein Einjahresvertrag mit Verlängerungsoption für eine weitere Saison abgeschlossen. Saibene trug während seiner Aktiv-Karriere während insgesamt sechseinhalb Jahren das Aarau-Trikot (133 Spiele/6 Tore).

Die Führung des FC Aarau hatte laut einer Medienmitteilung "die Perspektiven einer weiteren Zusammenarbeit mit Komornicki geprüft und als zuwenig erfolgsversprechend" beurteilt. Immerhin wird Komornicki attestiert, die sportlichen Erwartungen übertroffen zu haben. Unter der Führung des Polen beendete Aarau zweimal in Folge die Saison im 5. Rang.

Aarauer Urgestein

Der 20-fache Internationale Ryszard Komornicki (49) spielte von 1989 bis 1994 bei den Aarauern und wechselte nachher als Nachwuchs- und Assistenztrainer an die Seitenlinie. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle Superleague)

Der WM-Teilnehmer von 1986 in Mexiko wurde in der Winterpause Saison 2006/2007 zum Cheftrainer befördert, drei Runden vor Schluss aber durch Gilbert Gress ersetzt. Seit Sommer 2007 bildete der Pole mit Jeff Saibene das Aarauer Trainer-Duo.

In der Axpo Super League war Komornicki erstmals 2001 als Trainer tätig, als er den FC Luzern betreute. Dort wurde er allerdings bereits nach fünf Spielen entlassen. Danach trainierte er mehrere Jahre die U21-Auswahl des FC Zürich. Gornik Zabrze in seiner Heimat Polen sowie der FC Baden waren weitere (Coaching-)Stationen.

Saibene mit gutem Zeugnis

Der Luxemburger Jeff Saibene verdiente sich seine ersten Sporen als Vollverantwortlicher beim FC Thun. Als Nachfolger von René van Eck feierte er mit den Oberländern einige wichtige Punkte und galt bis vor kurzem als heisser Kandidat auf die Nachfolge von Hansruedi Baumann, welchen die Thuner kürzlich entlassen haben.

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