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Roger Federer steht zum vierten Mal in Folge in Paris im Halbfinale © getty

Der Schweizer steht zum fünften Mal in Folge in Paris im Halbfinale. Auch Stosur und Kusnezowa sind unter den letzten Vier.

Paris - Roger Federer hat bei den French Open zum fünften Mal in Folge das Halbfinale erreicht.

Der Weltranglistenzweite aus der Schweiz setzte sich 7:6 (8:6), 6:2, 6:4 gegen den Franzosen Gael Monfils durch und benötigt damit noch zwei Siege zu seinem letzten noch fehlenden Grand-Slam-Titel.

Federers Gegner am Freitag ist der Argentinier Juan Martin Del Potro. Der 20-Jährige spielte sich durch einen 6:3, 6:4, 6:2-Erfolg über den Spanier Tommy Robredo in sein erstes Halbfinale bei einem Grand Slam.

Nadal-Bezwinger Robin Söderling aus Schweden und der Chilene Fernando Gonzalez waren bereits am Vortag ins Halbfinale eingezogen.

In den vergangenen vier Jahren war Federer jeweils am späteren Siger Rafael Nadal gescheitert, 2005 im Halbfinale, 2006 bis 2008 im Finale.

Kusnezowa und Stosur im Finale

Bei den Damen komplettieren die Russin Swetlana Kusnezowa und Samantha Stosur aus Australien das Halbfinale bei den French Open.

Kusnezowa schaltete in ihrem Viertelfinale Serena Williams (USA) nach 2:46 Stunden mit 7:6 (7:3), 5:7, 7:5 aus und hat damit weiter die Chance auf ihren zweiten Grand-Slam-Titel nach den US Open 2004. (DATENCENTER: Ergebnisse French Open)

In Paris stand sie bereits 2006 einmal im Finale. Williams verpasste dagegen die Chance, nach den US Open 2008 und den Australian Open 2009 ihr drittes Grand-Slam-Turnier nacheinander zu gewinnen.

Auf den Spuren von Bradtke

Stosur setzte sich 6:1, 6:3 gegen die ungesetzte Rumänin Sorana Cirstea durch und verbuchte damit das beste Ergebnis ihrer Karriere. Die 25-Jährige hatte bislang einen Achtelfinaleinzug 2006 bei den Australian Open als bestes Resultat zu Buche stehen.

In Paris schaffte sie nun als erste Australierin seit Nicole Bradtke (geborene Provis) 1988 den Halbfinaleinzug. Während Stosur im Einzel noch auf einen Turniersieg auf der WTA-Tour wartet, hat sie im Doppel bereits 22 Titel gewonnen, den Großteil davon mit Lisa Raymond (USA).

Die Weltranglistenerste und Vorjahresfinalistin Dinara Safina (Russland) sowie Dominika Cibulkova (Slowakei) hatten ihr Halbfinale bereits am Dienstag perfekt gemacht.

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