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Lugano steht mit einem Bein in der Superleague © imago

Sieben Jahre nach dem Zwangsabstieg gewannen die Tessiner das Barrage-Hinspiel gegen Luzern 1:0. Im Rückspiel reicht ein Remis.

München - Sieben Jahre nach dem Zwangsabstieg gewannen die Tessiner das Barrage-Hinspiel gegen Luzern 1:0.

Mit einem Remis im Rückspiel am Samstag auf der Luzerner Allmend könnte Lugano die Überraschung perfekt machen.

Gegen einen arg enttäuschenden FCL behielten die Tessiner im Cornaredo stets die Übersicht und waren das bessere Team. Matchwinner für den Gastgeber war Pascal Renfer, der in der 15. Minute einen Konter perfekt abschloss.

Renfer ist zur Stelle

Michele Maggetti hatte Bruno Valente auf der linken Seite lanciert, dessen präzise Hereingabe wurde vom ungedeckten Renfer kaltblütig aus 12 Metern verwertet. Die Luzerner Hintermannschaft sah bei diesem schön herausgespielten Treffer sehr schlecht aus.

Aussenverteidiger Roland Schwegler war in der Vorwärtsbewegung und vermochte den enteilenden Valente nicht mehr stoppen. Auch die Innenabwehr war in dieser Szene vollends indisponiert.(DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle Superleague)

Rot für Veskovac

Luzerns Bemühungen, wenigstens einen Punkt nach Hause zu retten, wurden in der 44. Minute zusätzlich kompromittiert. Innenverteidiger Dusan Veskovac wurde von Schiedsrichter Claudio Circhetta unmittelbar vor der Pause mit der Roten Karte in die Kabine geschickt, nachdem er den auf der rechten Seite enteilten Carlos Da Silva zurückgerissen hatte.

Boldini will mehr

Mit der Hereinnahme von Topskorer Vincenzo Rennella dokumentierte Lugano-Trainer Simone Boldini nach 55 Minuten, dass er mit dem 1:0 gegen einen solch schlecht disponierten Gegner nicht zufrieden sein konnte.

Ein zweiter Treffer wollte zwar nicht mehr fallen, aber um den Sieg brauchten die Tessiner nicht mehr zu zittern. Auch die Hereinnahme von Joetext Frimpong machte den harmlosen FCL an diesem Abend nicht gefährlicher.

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