vergrößernverkleinern
Lucien Favre (r.) ist seit Sommer 2007 Trainer von Hertha BSC Berlin © imago

Der Hertha-Geschäftsführer glaubt nicht an einen Abgang des Trainers und hofft sogar auf eine langfristige Zusammenarbeit.

Berlin - Geschäftsführer Michael Preetz von Hertha BSC Berlin geht trotz der anhaltenden Spekulationen über einen Weggang von Trainer Lucien Favre weiter von einem Verbleib des Schweizers aus.

"Für mich ist maßgeblich, was Lucien Favre mir im persönlichen Gespräch sagt. Da sehe ich keinerlei Anzeichen, dass er aus seinem Vertrag in Berlin aussteigen will", sagte der 41-Jährige dem "kicker".

Preetz will den bis 2011 datierten Vertrag des Trainers vorzeitig verlängern.

"Wenn man ein langfristiges Ziel verfolgt, finde ich es legitim, über eine nochmalige Verlängerung zu sprechen", sagte der frühere Torjäger, der von Favre "total überzeugt" ist.

Der Schweizer Coach hatte mit Hertha in der abgelaufenen Saison bis zum letzten Spieltag um einen Platz in der Champions League gespielt und am Ende Rang vier belegt.

"Ich weiß, wie Favre tickt"

Probleme seines Vorgängers Dieter Hoeneß, der die Zögerlichkeit von Favre bei Transfers moniert hatte, sieht Preetz auf sich nicht zukommen.

"Ich weiß, wie Favre tickt. Er ist unglaublich akribisch bei der Auswahl der Spieler. Oft braucht es etwas Zeit, bis die Dinge reifen."

Preetz will Popularität gewinnen

Unter seiner Führung soll die Hertha vor allem vor der eigenen Tür an Popularität gewinnen, erklärte Preetz: 115493 (DIASHOW: Die Ära Dieter Hoeneß)

"Hertha soll so sein wie Berlin: frech, mutig, leidenschaftlich, offen, direkt. Unser vorrangiges Ziel muss es sein, die ganze Stadt für uns einzunehmen. Da gibt es in einigen Bezirken noch Defizite."

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren! Zurück zur Startseite

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel