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Didier Drogba (l.) - hier mit Ashley Cole - spielt seit 2004 beim FC Chelsea © getty

Didier Drogba bekommt eine heftige Sperre aufgebrummt. Michael Owen wirbt per Mappe. Bienen attackieren Fußballprofis.

München - Die Chelsea-Stars Didier Drogba und Jose Bosingwa sind von der Disziplinarkommission der UEFA mit Spielsperren belegt worden.

Nach den Vorfällen im Halbfinal-Rückspiel der Champions League am 7. Mai gegen den FC Barcelona (1:1) muss Drogba auf europäischer Ebene vier Spiele aussetzen.

Zudem hat er sich in zwei weiteren Begegnungen innerhalb einer Zweijahresfrist zu bewähren.

Bosingwa wurde zu drei Spielen Sperre verurteilt und einem weiteren auf Bewährung.

Hohe Geldstrafe

Darüberhinaus muss der FC Chelsea 100.000 Euro Strafe für das Verhalten seiner Spieler und wegen des Benehmens von Fans zahlen, die Gegenstände auf das Spielfeld geworfen hatten.

Nachdem Barca in der Nachspielzeit das 1:1 erzielt und damit den Final-Einzug perfekt gemacht hatte, war der norwegische Schiedsrichter Tom Henning Övrebö von Spielern des FC Chelsea hart attackiert worden.

Insbesondere Drogba und Bosingwa sollen den Unparteiischen beleidigt haben.

Sport1.de hat weitere internationale News zusammengefasst:

Owen bewirbt sich per Mappe

Michael Owen galt als Wunderkind des englischen Fußballs. Doch viele schwierige Verletzungen warfen den Stürmer immer wieder zurück.

Nun ist er mit seinem Klub Newcastle United in der zweiten englischen Liga angekommen. Es ist für den Knipser ein Gang, den er keinesfalls mitgehen will.

Aus diesem Grund beauftragte Michael Owen nach Informationen der "Daily Mail" die Agentur "Wasserman Media Group", eine Bewerbungsmappe für ihn zu erstellen, mit der er sich bei europäischen Top-Klubs feilbieten kann.

Das 30 Seiten starke Dokument soll bereits den Premier-League-Klubs Everton, West Ham, Aston Villa und Manchester City vorliegen. Doch auch im Ausland sehen die Manager von Owen Bedarf. Hierfür wurde die Mappe auf Italienisch und Spanisch übersetzt.

Kein Schnäppchen

Ein Schnäppchen wird der englische Nationalspieler auf den ersten Blick höchstwahrscheinlich trotzdem nicht.

Er soll ein Wochensalär von umgerechnet rund 59.000 Euro fordern. Zusätzlich steht noch die Summe von rund 1,2 Millionen Euro Handgeld im Raum.

Angesichts der Tatsache, dass Owen bei den "Magpies" noch rund 142.000 Euro pro Woche erhält, sind seine neuen Forderungen nahezu geschenkt.

Milan schnallt den Gürtel enger

In Zeiten der Wirtschaftskrise setzt der 17-malige italienische Meister AC Mailand den Rotstift an.

Nach dem Verkauf des brasilianischen Stars Kaka für 65 Millionen Euro an Real Madrid wollen die Lombarden die Ausgaben für die Gehälter um 30 Prozent reduzieren.

Das bedeutet Ersparnisse von über 45 Millionen Euro, wie die italienische Sporttageszeitung "Gazzetta dello Sport" berichtet. Alleine Kaka soll pro Saison 20 Millionen Euro brutto kassiert haben.

Nach dem Transfer von Kaka ist der Brasilianer Ronaldinho mit seinen acht Millionen Euro netto pro Saison der Topverdiener bei Mailand, gefolgt von Andrea Pirlo mit 6,5 Millionen Euro netto und Clarence Seedorf mit fünf Millionen Euro.

Boca Juniors feuern Ischia

Argentiniens Spitzenklub Boca Juniors Buenos Aires hat sich nach einer verkorksten Saison vorzeitig von Trainer Carlos Ischia getrennt.

Der 23-malige Titelträger belegt in der heimischen Clausura-Meisterschaft nach 17 Spieltagen nur den 15. Rang und schied im Libertadores-Cup, dem südamerikanischen Pendant zur Champions League, bereits im Achtelfinale aus.

Favorit auf den Trainerposten ist Alfio Basile, der den dreimaligen Weltpokalsieger bereits von Juli 2005 bis September 2006 betreute hatte.

Basile holte dabei fünf Titel in fünf Wettbewerben, ehe er den Klub Richtung Nationalmannschaft verließ.

Bienen sorgen für Spielabbruch

Ein Bienenschwarm hat in Simbabwes Meisterschaft einen Spielabbruch verursacht.

Laut einem Bericht der staatlichen Zeitung "The Herald" fielen die Insekten nach 23 Minuten der Begegnung zwischen Hippo Valley und Mutare Farm Supply plötzlich zu Tausenden in das Chisahmiso-Stadion ein und zogen ihre Bahnen über das Spielfeld.

Spieler, Schiedsrichter und Offizielle warfen sich auf den Boden, um sich vor den Bienen zu schützen.

Als der Schwarm nach 45 Minuten immer noch nicht aus der Arena verschwunden war, brach der Schiedsrichter die Partie offiziell ab.

Mahdavikia und Karimi in grün

Beim WM-Qualifikationsspiel in Seoul gegen Südkorea zeigte Irans National-Elf Flagge.

Viele Spieler trugen auf dem Spielfeld eine grüne Armbinde zum Zeichen der Verbundenheit mit Opposition und deren Führer Mir Hussein Mussawi.

Unter ihnen Mehdi Mahdavikia von Eintracht Frankfurt und der ehemalige Bayern-Spieler Ali Karimi.

Beobachter werten das als noch nie dagewesenen Akt der politischen Parteinahme - und als ein außerordentliches Zeichen gegen den radikal geführten islamistischen Staat Iran unter der Führung von Mahmoud Ahmadinejad.

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