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Cristiano Ronaldo soll in Madrid bis zu 13 Millionen Euro netto verdienen © getty

Um sicher zu gehen, dass niemand den Weltfußballer wegkauft, fixiert Real Madrid eine absurde Ablösesumme in seinem Vertrag.

Von Martin Hoffmann

München - Fans und Funktionäre in ganz Europa haben aufgeregt diskutiert.

Wirtschaftswissenschaftler zerbrachen sich die Köpfe, wie sich das refinanzieren soll und selbst Spaniens Ministerpräsident hat sich besorgt in die Debatte eingeschaltet.

Der 94-Millionen-Euro-Transfer von Cristiano Ronaldo von Manchester United zu Real Madrid hat gigantische Wellen geschlagen.

Was da wohl los sein wird, wenn der Weltfußballer das nächste Mal den Besitzer wechselt? 102361(DIASHOW: Die teuersten Transfers der Fußball-Geschichte)ad

Mehr als das Doppelte

Auf nicht weniger als 200 Millionen Euro hat Real Madrid laut "AS" die Ablösesumme für den 24-Jährigen nämlich festschreiben lassen.

Wer Ronaldo also vor seinem Vertragsende im Jahr 2015 aus Madrid weglotsen will, muss also mehr als das Doppelte des Einkaufspreises berappen.

Dazu ist zu wissen: In den spanischen Fußballregularien ist festgeschrieben, dass in jedem Spielervertrag eine Ablösesumme fixiert wird.

Messi 50 Millionen Euro billiger

Und es ist Usus, diese Summen bei Spielern, die man nicht abtreten will, in absurde Höhen zu schrauben, um direkt alle Interessenten abzuschrecken.

Aber selbst Lionel Messi, bei dem Barcelona genau die Taktik angewandt hat, wäre im Vergleich zu Ronaldo noch ein Schnäppchen: Er wäre für "schlappe" 150 Millionen zu haben.

Das von Ölscheichs finanzierte Manchester City hätte für Messi diesen Betrag angeblich gezahlt - wohl ein Grund, warum Real den Preis jetzt noch viel höher ansetzt.

Medizin-Check hat begonnen

Ronaldo hat laut "Marca" bereits einen Teil der medizinischen Untersuchungen abgeschlossen.

Vorgenommen wurde der Check in Lissabon, um Ronaldo noch aus dem Medienrummel in Madrid herauszuhalten.

Die abschließenden Untersuchungen sollen dann in Madrid passieren.

Ronaldo, der aktuell noch in seinem Heimatland Urlaub macht, wird vermutlich am 30. Juni bei Real offiziell vorgestellt.

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