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Raul Albiol gab am 27. August 2005 sein Ligadebüt für den FC Valencia © imago

Die "Königlichen" sichern sich die Dienste des Innenverteidigers vom FC Valencia. Maxi-Lopez werden schwere Vorwürfe gemacht.

München - Real Madrid hat einen weiteren Transfercoup gelandet.

Spaniens Rekordmeister einigte sich mit Liga-Konkurrent FC Valencia auf die Ablösesumme für den 23 Jahre alten Innenverteidiger Raul Albiol.

Medienberichten zufolge zahlt Madrid 15 Millionen Euro für den neuen Konkurrenten von Nationalspieler Christoph Metzelder.

Der spanische Nationalspieler Albiol, der zurzeit beim Confed Cup in Südafrika weilt, soll nach dem Medizin-Check in der kommenden Woche einen Vertrag über fünf Jahre unterschreiben.

Ronaldo-Vorstellung Anfang Juli

Albiol ist nach dem für 65 Millionen Euro vom AC Mailand gekauften Kaka der zweite offizielle Neuzugang.

Allerdings haben die Madrilenen für Cristiano Ronaldo von Manchester United bereits die Rekord-Ablöse von 94 Millionen Euro geboten.

Der Transfer wird den Erwartungen nach in den kommenden Tagen abgeschlossen. Der portugiesische Nationalspieler soll am 6. Juli in Madrid vorgestellt werden 102361(DIASHOW: Die teuersten Transfers der Geschichte).

Sport1.de hat weitere internationale News zusammengefasst:

Hitzfeld kritisiert Real-Einkaufspolitik

Ottmar Hitzfeld hat die Einkaufspolitik von Real Madrid kritisiert.

Er fordert nach den Rekordtransfers von Cristiano Ronaldo (94 Millionen Euro) und Kaka (65) mehr Beschränkungen durch den Weltverband FIFA.

"Wenn Real Madrid so viel Geld für Spieler ausgibt und gleichzeitig riesige Schulden macht, dann ist das ungesund. Da müsste auch die FIFA einschreiten - möglicherweise mit einem Lizenzierungsverfahren", sagte der Schweizer Nationalcoach.

Im Unterschied dazu bewertete Hitzfeld den Top-Transfer von Mario Gomez vom VfB Stuttgart zu seinem Ex-Klub Bayern München für 30 Millionen Euro als seriös.

"Wenn Bayern 30 Millionen ausgibt, dann können sie das auch bezahlen und müssen dafür keinen Kredit aufnehmen. Das ist etwas ganz anderes," so der frühere Bayern-Coach.

Insgesamt dürfe man allerdings nicht zu hohe moralische Maßstäbe an das Transfergeschäft anlegen:

"Man sieht an den Transfersummen den Stellenwert des Fußballs in der Gesellschaft. Die Diskussion um die ethische Seite hat wenig Sinn".

Rassismus-Vorwürfe gegen Maxi Lopez

Der früher in Diensten des FC Barcelona spielende Argentinier Maxi Lopez sieht sich mit schweren Rassismus-Vorwürfen konfrontiert.

Nach dem Halbfinal-Hinspiel im Copa Libertadores soll der Stürmer von Gremio Porto Alegre den Mittelfeldspieler Elicarlos von Gegner Cruzeiro Belo Horizonte beleidigt haben.

"Er hat mich Affe genannt", sagte Elicarlos. Der dunkelhäutige Spieler wolle den Vorfall der Polizei melden.

Elicarlos und Lopez hatten während der ersten Halbzeit eine heftige verbale Auseinandersetzung. Der Streit spielte sich im Rücken des Schiedsrichters ab.

Fernsehbilder zeigten später, wie Lopez, Gremio-Trainer Paulo Autuori und weitere Spieler des brasilianischen Erstligisten zur Polizei gingen. Nach ihren Aussagen durften sie ins Team-Hotel zurückkehren.

Iran bestreitet Suspendierung von Karimi und Mahdavikia

Der Präsident des iranischen Fußball-Verbandes, Ali Kafashin, hat Meldungen über den Ausschluss von Ali Karimi und Mehdi Mahdavikia aus der Nationalmannschaft als Lüge zurückgewiesen.

Britische Medien hatten berichtet, dass der frühere Bayern-Profi Karimi sowie der Frankfurter Mahdavikia suspendiert worden waren, nachdem sie im WM-Qualifikationsspiel gegen Südkorea vergangene Woche grüne Armbänder zur Unterstützung von Oppositionsführer Hossein Mussawi getragen hatten.

"Die Kommentare in den ausländischen Medien sind nichts als Lügen und ein boshafter Akt. Der Verband hat keinen Spieler suspendiert", sagte Kafashin.

Der Fußball-Weltverband FIFA hatte Kafashin zuvor kontaktiert und Erklärungen für die Berichte verlangt.

Mexiko schießt sich warm

Die mexikanische Nationalmannschaft hat sich bei einem Vorbereitungsspiel auf den Gold Cup in guter Form präsentiert.

"El Tri" besiegte in Atlanta Venezuela deutlich mit 4:0 (1:0).

Die Treffer für den WM-Gastgeber von 1970 und 1986 erzielten Carlos Vela (45.), Giovani dos Santos (48. und 50.) sowie Omar Arellano (73.).

Beim Gold Cup in den USA (3. bis 26. Juli) treffen die Mexikaner in der Vorrunde auf Nicaragua, Panama und Guadeloupe.

Yakin wechselt zum FC Luzern

Der Schweizer Nationalspieler Hakan Yakin kehrt nach einem einjährigen Gastspiel in Katar zurück in die Schweizer Super League.

Der Mittelfeldspieler unterschrieb einen Zweijahresvertrag beim FC Luzern, seiner fünften Schweizer Station nach dem FC Basel, Grasshopper Zürich, FC St. Gallen und den Young Boys Bern.

Im Sommer 2008 war der 32-Jährige zu Al Gharafa nach Katar gewechselt.

Mit seiner Rückkehr in die Schweiz will sich Yakin auch wieder für die Nationalmannschaft empfehlen.

Wegen mangelnder Spielpraxis hatte Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld den gebürtigen Basler für die vergangenen beiden Qualifikationsspiele für die WM 2010 in Südafrika nicht nominiert.

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