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Lance Armstrong begann seine Profi-Karriere 1992 beim Team Motorola © getty

Der kasachische Rennstall will sein Team auf Volksheld Alexander Winokurow ausrichten. Da bleibt für Armstrong kaum noch Platz.

München - Am Samstag startet die 96. Tour de France mit einem Zeitfahren (ab 15.45 Uhr LIVE).

Pünktlich zum Auftakt wird ein Abschied des siebenmaligen Toursiegers Lance Armstrong und seines Teamchefs Johan Bruyneel vom kasachischen Radrennstall Astana immer wahrscheinlicher.

Der kasachische Radsport-Verband hat eine Umstrukturierung im Team angekündigt. Zukünftig soll die Mannschaft ganz auf den früheren Toursieger Alberto Contador und Volksheld Alexander Winokurow, dessen Dopingsperre am 24. Juli dieses Jahres endet, ausgerichtet sein.

Die Gerüchte, dass Armstrong und Bruyneel ein eigenes Team planen, hatten sich in den letzten Wochen verdichtet.

Die Splitter zur Tour de France:

Novizen:

Das niederländische Team Skil-Shimano ist zum ersten Mal bei der Tour de France (DATENCENTER: Ergebnisse und Termine) dabei. Doch auch für sämtliche Fahrer ist die Grande Boucle völliges Neuland.

Skil-Shimano ist der einzige Rennstall, der die Tour ausschließlich mit Debütanten bestreitet. Unter den Neulingen ist übrigens auch ein Deutscher.

Für den Berliner Simon Geschke hat es gleich in seinem ersten Jahr als Profi mit der Tour-Teilnahme geklappt.

Dauerbrenner:

Sie treten und treten und treten. Der US-Amerikaner George Hincapie und der Franzose Christophe Moreau können einfach nicht ohne die Tour leben.

Beide nehmen zum 14. Mal an der Rundfahrt teil und sind damit die dienstältesten Fahrer der 96. Tour.

Während die einst große französische Hoffnung Moreau noch immer Kapitän seines Teams Agritubel ist, wird "Big George" vorrangig als Wasserträger eingesetzt.

Multi-Kulti:

Die Tour ist DAS Ereignis im Radsport. Sie lockt nicht nur Millionen Fans auf der ganzen Welt jeden Juli vor den Fernsehen, auch das Fahrerfeld ist mittlerweile ein Schmelztiegel.

Die 180 Fahrer kommen aus 30 Nationen, die meisten von ihnen (41) natürlich aus Frankreich. Deutschland bietet mit 14 Profis das viertstärkste Aufgebot.

In der Starterliste findet sich jedoch auch ein Finne, ein Kanadier, ein Japaner und ein Ire.

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