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Weltmeister Lewis Hamilton hat als WM-Elfter neun Punkte auf dem Konto © getty

Der Weltmeister sendet beim Auftakt zum Deutschland-GP ein Lebenszeichen. Dahinter rüsten Red Bull und Brawn zum Schlagabtausch.

München - Weltmeister Lewis Hamilton hat im Freien Training zum Großen Preis von Deutschland (Quali, Sa., ab 13.45 Uhr LIVE) am Freitag völlig überraschend die Bestzeit hingelegt.

Der Brite vom krisengeschüttelten McLaren-Mercedes-Team benötigte für seinen schnellsten Umlauf auf dem Nürburgring 1:32.149 Minuten.

Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug sagte: "Das sah heute deutlich besser aus als gedacht - und wir sind sicher keine Show-Zeiten gefahren. Wir könnten wider Erwarten ganz ordentlich dabei sein morgen und übermorgen."

Dahinter gewann Deutschlands Hoffnung Sebastian Vettel im Red Bull den ersten Schlagabtausch mit WM-Spitzenreiter Jenson Button (Vettel mobilisiert die Massen).

Vettel kam mit einer Bestzeit von 1:32.331 Minuten auf den zweiten Rang, Button (1:32.369) wurde bei nasskalten Bedingungen in der Eifel Dritter (Das Ergebnis in der Übersicht).

Probleme am Vormittag

Im ersten Freien Training am Morgen hatte der Heppenheimer Vettel seinen Red Bull mit einem technischen Problem am Streckenrand abstellen müssen (DATENCENTER: Der WM-Stand).

Zweitbester Deutscher in der Summe der beiden Sessions war Adrian Sutil im Force India in 1:32.585 Minuten auf Platz sechs (Mallya: "Podium ist kein Hirngespinst").

Der Bayer hatte seinen Boliden im ersten Durchgang ebenfalls mit einem technischen Problem neben der Strecke geparkt.

Heidfeld vor Rosberg

BMW-Sauber-Pilot Nick Heidfeld landete auf Platz elf - zwei Plätze vor Nico Rosberg im Williams-Toyota und drei Ränge vor seinem teaminternen Rivalen Robert Kubica aus Polen.

Timo Glock war im Toyota als 15. das deutsche Schlusslicht.

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