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Roger Federer hatte in Monaco noch gegen Wawrinka verloren © getty

Roger Federer ist für Stanislas Wawrinka zu stark. Nun erlebt Montreal eine Premiere. Kim Clijsters setzt ihren Siegeszug fort.

Montreal/Cincinnati - Roger Federer ist nach seiner "Babypause" weiter auf Erfolgskurs. Im Achtelfinale des ATP-Masters von Montreal besiegte er Landsmann Stanislas Wawrinkae mit 6:3 und 7:6 (7:5).

Im Viertelfinale trifft der Weltranglistenerste nun auf "Tennis-Ali" Jo-Wilfried Tsonga aus Frankreich.

Die Runde der letzten Acht stellt nun eine historische Premiere dar. Zum ersten Mal seit Einführung der Weltrangliste 1973 stehen die besten Acht der Weltrangliste bei einem Turnier allesamt im Viertelfinale.

Auch Nadal ohne Probleme

"Das ist hier definitiv etwas ganz Besonderes. Es sind nicht nur die Top acht der Setzliste noch im Rennen, sondern auch der Weltrangliste. Das zeigt, dass die Topspieler wirklich konstant sind."

Auch nach langer Verletzungspause war Rafael Nadal wie erwartet eine Nummer zu groß für den krassen Außenseiter Philipp Petzschner.

Der Deutsche zog mit 3:6, 2:6 den Kürzeren gegen den Spanier und verabschiedete sich damit als letzter Deutscher von der mit drei Millionen Dollar dotierten Veranstaltung.(DATENCENTER: Ergebnisse Montreal)

Nadal von sich selbst überrascht

Der Titelverteidiger und Ranglistenzweite Nadal, der wegen Knieproblemen vor Montreal mehr als zwei Monate pausiert hatte, benötigte gegen Petzschner 66 Minuten und wurde von den Fans lautstark gefeiert.

"Es läuft schon viel besser, als ich gedacht hatte", meinte Nadal.

Auch Federer auf Erfolgskurs

Clijsters setzt erstaunliches Comeback fort

Für Erstaunen sorgt in Cincinnati weiter das Comeback von Kim Clijsters.

Bei ihrem ersten Turnier nach 27 Monaten bezwang die Belgierin im Achtelfinale French-Open-Siegerin Swetlana Kusnezowa (Russland) 6:4, 4:6, 6:2 und fordert nun die Weltranglistenerste Dinara Safina aus Russland.

"Das wird hart", stellte Clijsters fest, "aber ich muss sagen, dass ich mich wirklich gut fühle. Ich bin nicht müde oder erschöpft. "

Die US-Schwestern Venus (gegen Flavia Pennetta/Italien) und Serena Williams (Sybille Bammer/Österreich) verabschiedeten sich dagegen gut zwei Wochen vor ihrem Heim-Grand-Slam bei den US Open in New York mit Zweisatzniederlagen.

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