Nach dem BMW-Ausstieg gibt es für das Sauber-Team eine Zukunft: Eine Schweizer Stiftung zahlt eine achtstellige Summe.

München - Das Sauber-Team bleibt der Formel 1 auch nach dem Rückzug von Motorenpartner BMW zum Saisonende erhalten. Die BMW AG bestätigte am Dienstag den Verkauf des Teams an Qadback Investments Ltd., eine in der Schweiz ansässige Stiftung.

Der Kaufpreis soll bei 80 Millionen Euro liegen, der Vertrag wurde am Dienstag unterschrieben.

Standort des Teams bleibt Hinwil, Motor und Getriebe sollen von Ferrari kommen. Ob die beiden Fahrer Nick Heidfeld und Robert Kubica im kommenden Jahr für das Team fahren, ist noch ungewiss.

Andere Teams müssen zustimmen

Im Schweizer Hinwil war die Erleichterung groß. "Wir freuen uns, dass uns die FIA einen Startplatz für die Formel-1-Weltmeisterschaft 2010 in Aussicht gestellt hat. Das Team geht davon aus, dass wir beim Saisonstart 2010 am Start sein werden", heißt es in einem Statement.

Die FIA hat dem Rennstall von Peter Sauber bereits eine provisorische Zulassung als 14. Team noch hinter den Neulingen Campos, Manor, USF1 und Lotus erteilt. Einem Feld mit dann 28 Autos müssen die anderen Rennställe allerdings noch zustimmen.

Tun sie das nicht, wäre Sauber beim Rückzug eines Konkurrenten der erste Nachrücker.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren Zurück zur Startseite

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel