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Roger Federer hat in seiner Karriere bisher über 50 Millionen Dollar Preisgeld erspielt © getty

Der Schweizer Weltranglisten-Erste beißt sich im Auftaktmatch der ATP-Finals gegen Verdasco durch. Auch Andy Murray siegt.

London - Mit etwas Glück und eisernen Nerven hat Roger Federer einen möglichen Rückschlag im Kampf um Weltranglistenplatz eins abgewehrt.

Er gewann sein Auftaktmatch beim ATP-Finale der acht besten Tennisprofis in London mit einiger Mühe 4:6, 7:5, 6:1 gegen den Spanier Fernando Verdasco.

Im Duell mit dem ebenfalls zum Auftakt siegreichen Briten Andy Murray am Dienstag kann Federer bereits den Einzug ins Halbfinale perfekt machen.

Erhebliche Probleme

Federer hatte vor 17.500 Zuschauern im ehemaligen Millennium Dome zunächst allerdings erhebliche Probleme mit dem spanischen Linkshänder, der erstmals am ATP-Finale teilnimmt.

Beim Stand von 5:5 im zweiten Satz lag der Schweizer mit 0:30 zurück, das Spiel ging dann dreimal über Einstand, ehe "King Roger" doch noch das 6:5 schaffte. Anschließend gelang ihm das erste Break überhaupt zum Satzausgleich und damit letztlich zum Matchgewinn.

"Extrem wichtiges Match"

"Das war ein extrem wichtiges Match für mich. Es ist gut, mit einem Sieg in die Gruppenphase zu starten", sagte Federer, "erst im zweiten Satz war ich in der Lage mein Spiel zu finden. Das war dann auch der Moment, als ich wieder an meine Chance geglaubt habe."

Bei einer Niederlage hätte Federer im Match gegen seinen Angstgegner Murray erheblich unter Druck gestanden. Sollte der Baseler in der Vorrunde scheitern und sein Kontrahent Rafael Nadal das Turnier gewinnen, würde der Mallorquiner Federer noch überholen und das Jahr erneut als Weltranglisten-Erster und ATP-Weltmeister beenden.

Murray siegt gegen Del Potro

Murray hatte sein Auftaktmatch mit 6:3, 3:6, 6:2 gegen den argentinischen US-Open-Sieger Juan Martin Del Potro gewonnen. Gegen Murray hat Federer vier der letzten fünf Duelle verloren.

Nadal bestreitet am Montagnachmittag sein Auftaktmatch gegen den Schweden Robin Söderling, der ihn bei den French Open vor der Zwangspause wegen einer Knieverletzung ausgeschaltet hatte.

Im Night Match stehen sich Titelverteidiger Novak Djokovic und Hamburg-Sieger Nikolai Dawydenko gegenüber.

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