Juliane Schenk hat das Finale der Badminton-WM in der Londoner Wembley Arena verpasst.

Im Halbfinale unterlag die Weltranglistenneunte der Taiwanesin Shao Chieh Cheng 18:21, 6:21 und verpasste damit einen historischen Erfolg für den Deutschen Badminton-Verband (DBV). Noch nie stand ein deutscher Athlet in einem WM-Endspiel.

"Ich muss stolz darauf sein, was in dieser Woche passiert ist. Unter dem Strich steht die Bronzemedaille", sagte Schenk gefasst und ergänzte:

"Ich habe gespürt, dass sie das Spiel mehr und mehr an sich gerissen hat. Mir hat dagegen die Leichtigkeit gefehlt und ich habe nur noch mitgespielt."

Mit ihrer Bronzemedaille steht Schenk auf einer Stufe mit Huaiwen Xu (2005/2006) und Petra Overzier (2006), die jeweils WM-Dritte wurden.

Das Finale der Weltmeisterschaft bestreiten die Weltranglistensiebte Shao und die an Position zwei gesetzt Chinesin Wang Yihan.

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