Deutschlands beste Badmintonspielerin Juliane Schenk will bei den Olympischen Spielen in London eine Medaille. "Das ist das Ziel", sagte die WM-Dritte aus Berlin, die ihren Start bei den Deutschen Meisterschaften in dieser Woche krankheitsbedingt absagen musste, in einem Interview mit der Essener "NRZ".

Die 29-Jährige kam nach den Turnieren in Südkorea und Malaysia angeschlagen zurück. "Jetzt bin ich krank und muss mir einfach ein paar Tage Ruhe gönnen", sagte Schenk, die als Nummer 8 neben der Dänin Tine Baun (Nr. 5) die einzige Europäerin in den Top 10 der Weltrangliste ist.

Schenk fühlt sich derzeit im "besten Badminton-Alter". "Technik, Kraft und Schnelligkeit stimmen, dazu kommt die Erfahrung", so Schenk. Selbst die Chinesen hätten sie auf dem Zettel. Ihr Beleg dafür war deren Ablehnung eines gemeinsames Trainings in China.

"Ich fühlte mich geehrt. Die wollten mich nicht dort haben, damit ich mir nichts abgucken kann. Die wollen nicht, dass ich noch besser werde. Die haben Respekt vor mir", sagte Schenk der NRZ.

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