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Steffen Hamann (r.) von ALBA Berlin im Duell gegen die Artlan Dragons © imago

Den ersten Titel haben sich die Berliner bereits gesichert. Doch schon am kommenden Sonntag können die Dragon Revanche nehmen.

Quakenbrück - ALBA Berlin hat sich den ersten Titel der neuen Basketball-Saison gesichert.

Der deutsche Meister gewann vier Tage vor dem Bundesliga-Start mit dem 84:69 (44:30) gegen Pokalsieger Artland Dragons Quakenbrück erstmals den Champions-Cup.

Schon am kommenden Sonntag bietet sich den Niedersachsen die Chance zur Revanche, wenn sie zum Liga-Auftakt vor erwarteten 15.000 Zuschauern in der neuen Berliner Arena antreten müssen.

Einen Vorgeschmack auf die Partie bekamen 2850 Zuschauer in der nicht ausverkauften Artland Arena.

Aggressiver Beginn

Denn beide Teams agierten von der ersten Minute an sehr aggressiv und ließen kaum leichte Körbe zu.

Die bessere Ausbeute brachte die Berliner jedoch bis zum Ende des ersten Viertels mit 20:13 in Führung. Doch das Team des neuen Dragon-Trainers Thorsten Liebenath konnte kurzfristig auf 24: 26 verkürzen.

Alba stark beim Rebound

Es fehlte dem im Vergleich zur letzten Saison auf sechs Positionen veränderten Kader eine Portion Glück im Abschluss, aber auch noch an der nötigen Abstimmung, um die qualitativ stärkeren Berliner bis zu Halbzeit in Verlegenheit zu bringen.

Der achtmalige Meister baute seinen Vorsprung nicht zuletzt einer starken Reboundquote zu einer komfortablen Pausenführung aus.

Mit gleich sieben Neuzugängen, aber ohne den erkrankten deutschen Rekordnationalspieler Patrick Femerling, präsentierten sich die Gäste aus der Hauptstadt.

Auf Anhieb als Verstärkung erwiesen sich Nationalspieler Steffen Hamann sich die beiden Amerikaner Casey Jacobsen und Ansu Sesay, der zugleich den ersten Korb nach der Halbzeitpause markierte und den Vorsprung der "Albatrosse" auf 46:30 ausbaute.

Kämpfende Dragons

Mit einem 15:3-Zwischspurt konnten die Dragons die Partie bis zur 27. Minute (45:49) wieder offen gestalten und schließlich ausgleichen (31./57:57).

Mit imponierendem Kampfgeist und von den Fans frenetisch unterstützt, suchten die Gastgeber im Schlussviertel ihre Chance. Die Vorentscheidung fiel in der 37. Minute, als ALBA auf 76:62 davonzog.

Bester Werfer der Gastgeber war Darius Hall und Chad Prewitt (je 16 Punkte). Berlin hatte in Sesay (17), Jacobsen und Immanuel McElroy (je 15) seine sichersten Schützen.

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