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Bambergs Point Guard Anton Gavel wechselte 2009 aus Griechenland in die BBL © getty

Düsseldorf zahlt gegen den Spitzenreiter Brose Baskets Lehrgeld und behält die Rote Laterne. ALBA und die Phantoms feiern Siege.

München - Die Brose Baskets Bamberg haben sich für die bislang einzige Niederlage in dieser Bundesliga-Saison revanchiert.

Der deutsche Meister gewann am 19. Spieltag 98:61 (44:31) gegen Schlusslicht Düsseldorf Giants, das den Titelverteidiger in der vorletzten Woche überraschend bezwungen hatte (STENOGRAMME: Der 19. Spieltag).

Durch den 19. Sieg führt der Double-Gewinner in der Tabelle mit 38:2 Punkten weiterhin deutlich vor Vizemeister Frankfurt Skyliners (28:10).

Hines fehlt wegen Todesfall

Bamberg musste im ersten Heimspiel des neuen Jahres auf den Amerikaner Kyle Hines verzichten, der wegen eines Todesfalls in der Familie in seiner Heimat ist.

Auch ohne den Leistungsträger hatte der Favorit keine Mühe mit dem Außenseiter und setzte sich im dritten Viertel entscheidend ab.

Bester Werfer war Anton Gavel mit 21 Punkten, Nationalspieler Tibor Pleiß sammelte 16 Zähler.

"Albatrosse" gewinnen deutlich

Auch ALBA Berlin hat die Chance zur Wiedergutmachung genutzt Jetzt auch um 12 und 13 Uhr: die SPORT1 News.

Vier Tage nach dem Ausrutscher bei Phoenix Hagen gelang dem achtmaligen Meister im "Rückspiel" ein 108:78 (50:40)-Erfolg über den Tabellen-13. Die "Albatrosse" (26:12) belegen den vierten Platz (DATENCENTER: Tabellen und Ergebnisse).

In Berlin überzeugte Julius Jenkins mit 24 Punkten. Nationalspieler Heiko Schaffartzik, der Anfang des Jahres zu ALBA zurückgekehrt war, kam zu seinem ersten Einsatz vor heimischem Publikum.

Braunschweig bleibt oben dran

Die Phantoms Braunschweig setzten sich 78:70 (32:34) gegen Ex-Meister EWE Baskets Oldenburg durch und bleiben Fünfter.

Den Eisbären Bremerhaven gelang ein klarer 92:71 (54:40)-Sieg gegen den Mitteldeutschen BC.

Bogojevic gibt auf

Derweil ist Giessens Trainer Vladimir Bogojevic nach der hohen 54:88-Pleite gegen Ludwigsburg und der anhaltenden Talfahrt des Vereins vom seinem Amt als Cheftrainer zurückgetreten.

Sein Nachfolger wird der 42-Jährige Steven Key. Der US-Amerikaner soll bis zum Saisonende als Headcoach bei dem Bundesligisten fungieren.

"Ich habe einen Plan"

"Ich bin dankbar, dass ich diese Möglichkeit bekommen habe und gehe diese Aufgabe mit großer Begeisterung an. Wenn ich nicht davon überzeugt wäre, dass wir die Situation meistern können, hätte ich die Aufgabe nicht angenommen. Ich habe einen Plan im Kopf und freue mich auf die Arbeit mit der Mannschaft."

Für Bogojevic war die angespannte Situation nicht mehr zu retten: "Die Lage hat sich nun aber derart zugespitzt, dass ich zu der Meinung gekommen bin, dass die Mannschaft eine grundlegende Veränderung benötigt, um den Kampf um den Klassenerhalt erfolgreich bestreiten zu können."

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