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Das letzte NBA-Duell der Mavericks gegen die Lakers und Gasol gewann L.A. 114:107 © getty

Bei der Wahl zu Europas Basketballer des Jahres siegt Lakers-Center Gasol vor einem Landsmann. Nowitzki ist wieder auf dem Podium.

Von Michael Spandern

München - Der ewige Zweite ist endlich auf dem Thron: Pau Gasol vom NBA-Vizemeister Los Angeles Lakers, der mit dem spanischen Nationalteam in Peking olympisches Silber gewann, ist Europas Basketballer des Jahres.

Auf dem zweiten Platz folgt sein Landsmann Rudy Fernandez von den Portland Trail Blazers vor Dirk Nowitzki (Dallas Mavericks), der die Wahl des europäischen Verbands 2005 gewann und im Vorjahr Zweiter hinter Andrei Kirilenko war.

Die FIBA Europe gewichtete dabei die Stimmen der Expertenjury, zu der auch Sport1.de gehörte, höher als die der Fans.

Calderon steht nicht zur Wahl

Deren Abstimmung ergab eine völlig andere Reihenfolge: Die Nummer 1 der Fans ist der Türke Hidayet Turkoglu von den Orlando Magic, dahinter landeten der lettische Center Andris Biedrins (Golden State Warriors) und Gasol.

Nowitzki kam bei den Fans nur auf den fünften Platz - noch hinter dem litauischen Forward Ramunas Siskauskas vom Euroleague-Sieger ZSKA Moskau. (Nowitzki weiter für Deutschland?)

Kuriosum bei der Abstimmung: Jose Calderon, der 2008/09 bei den Toronto Raptors wie in der Vorsaison 8,3 Korbvorlagen pro Partie verbucht und die NBA im Assist/Turnover-Verhältnis (4,12) anführt, stand nicht zur Wahl.

Mit Leidenschaft für Spanien

George Vassilakopoulos, Präsident der FIBA Europe, machte vor allem die Olympischen Spiele für Gasols Auszeichnung verantwortlich: "Gasols bemerkenswerter Auftritt in Peking beweist, wie sehr er diesen Award verdient."

"Jeder sieht, wie leidenschaftlich er für sein Land kämpft", ergänzte Generalsekretär Nar Zanolin. Im Finale bot 2,15-Meter-Mann Gasol den USA mit 21 Punkten und sechs Rebounds Paroli.

Gasol holte auch bei der EM 2007 Silber mit Spanien. Das WM-Endspiel 2006, als Spanien sich gegen Griechenland den Titel holte, verpasste er wegen eines Mittelfußbruchs.

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