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Rashad Wright war gegen Oldenburg mit 13 Punkten drittbester Scorer © imago

Nach dem Sieg gegen Oldenburg sichert sich ALBA Platz eins. Während in Paderborn gejubelt wird, herrscht im Artland große Enttäuschung.

Berlin - Als Titelverteidiger ALBA Berlin zum sechsten Mal in Folge in der Basketball Bundesliga die "Vorrunden-Meisterschaft" gewonnen hatte, sangen die 12.134 Fans lautstark "die Nummer eins im Land sind wir" und brachten die Arena am Ostbahnhof zum Beben. (ALBA sichert sich im Herzschlagfinale die "Pole")

Die Berliner präsentierten sich beim 89:82-Erfolg im Spitzenspiel gegen die EWE Baskets Oldenburg am 34. BBL-Spieltag auf dem Parkett und den Rängen schon in Meisterform und untermauerten rechtzeitig vor dem Start der Playoffs ihre Favoritenstellung (DATENCENTER: Der 34. Spieltag).

Heimrecht bis in die Finals

"Ich bin stolz, dass wir es am Ende auf den ersten Platz dieser ausgeglichenen Liga geschafft haben", sagte Alba-Trainer Luka Pavicevic nach dem erneuten Sprung auf die "Pole Position".

Lange feiern wollte der Serbe aber nicht: "Wir können uns einen Tag freuen, aber danach müssen wir uns konzentriert auf einen neuen Wettbewerb vorbereiten", meinte Pavicevic, dessen Team nun Heimrecht in allen entscheidenden Partien der Playoff-Serien hat.

Paderborn erstmals dabei

In der Endrunde um die Meisterschaft treffen die Berliner im Viertelfinale (Best of Five) ab kommenden Sonntag (ab 17 Uhr LIVESCORES) auf die Paderborn Baskets.

Die Ostwestfalen sicherten sich mit einem 72:71 gegen MEG Göttingen den achten Tabellenplatz und die erste Playoff-Teilnahme überhaupt. (STATISTIK: Die Stenogramme des 34. Spieltags)

"Es ist ein gutes Gefühl und ein gutes Zeichen, die Saison als Erster abgeschlossen zu haben. In Paderborn kommt ein Gegner, gegen den wir in dieser Spielzeit schon dreimal gewinnen konnten", meinte ALBA-Kapitän Johannes Herber.

Göttingen macht den Auftakt

In den weiteren Spielen der ersten Runde trifft Oldenburg als Dritter auf die Skyliners Frankfurt (6.) und Vizemeister Telekom Baskets Bonn (4.) auf ratiopharm Ulm (5.).

Den Auftakt bestreiten die zweitplatzierten Göttinger schon am Freitag (ab 19.30 Uhr LIVESCORES) gegen die Brose Baskets Bamberg, die Siebter wurden.

Pleiten für Favoriten

Während Berlin beim Sieg gegen Oldenburg mit einer meisterhaften Wurfquote (56,5 Prozent) aus der Drei-Punkte-Distanz glänzte, verpatzten fast alle Konkurrenten ihre Playoff-Generalproben:

Bonn kassierte eine 67:83-Heimniederlage gegen die Phantoms Braunschweig, Frankfurt unterlag bei den Artland Dragons Quakenbrück 69:90, und Ex-Champion Bamberg leistete sich eine 64:73-Pleite bei den Köln 99ers.

Nur Ulm landete zum Abschluss einen 91:63-Erfolg gegen die Giants Nördlingen.

Große Enttäuschung im Artland

Große Niedergeschlagenheit herrschte in Quakenbrück trotz des furiosen Erfolges gegen Frankfurt.

Die Niedersachsen verpassten wegen des gleichzeitigen Sieges der Paderborner knapp als Neunter die Endrunde. "Es war sehr emotional bei uns in der Kabine. Wir sind zutiefst traurig, dass es trotz der tollen Leistung nicht für die Playoffs gereicht hat", sagte Dragons-Coach Thorsten Leibenath.

Abschied mit Sieg

Im Tabellenkeller verabschiedeten sich die als Absteiger feststehenden Eisbären Bremerhaven mit einem 94:86-Sieg gegen den TBB Trier aus dem Basketball-Oberhaus, während der zweite Absteiger LTi Giessen 46ers 73:94 gegen die Giants Düsseldorf verlor.

Ebenfalls für die Playoffs unbedeutend war der 88:69-Erfolg der EnBW Ludwigsburg gegen die Walter Tigers Tübingen.

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