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Der Vorjahres-MVP Julius Jenkins war mit 20 Punkten erneut bester Berliner © imago

Der Meister und der Vize kämpfen sich in Spiel 1 der Viertelfinals zum Sieg. Die Berliner kommen im dritten Viertel in Schwung.

Von Michael Spandern

München - Titelverteidiger ALBA Berlin und Vizemeister Telekom Baskets Bonn sind mit Arbeitssiegen in die BBL-Playoffs 2009 gestartet.

Die topgesetzten Berliner (ALBA sichert sich im Herzschlagfinale die "Pole") gewannen Spiel 1 der Viertelfinals zu Hause gegen die Paderborn Baskets mit 78:71 (36:37) und führen in der Best-of-Five-Serie nun ebenso mit 1:0 wie die Bonner, die ihre Gäste aus Ulm mit 71:62 (41:28) bezwangen.

Und auch der Dritte der Hauptrunde nutzte gegen den Sechsten seinen Heimvorteil: Die EWE Baskets Oldenburg besiegten den Ex-Meister Skyliners Frankfurt mit 79:69 (42:33).

Frankfurts Bester von der Bank

Bei den Niedersachsen bürgten mit Forward Rickey Paulding (24 Punkte) und MVP Jason Gardner (18 Punkte, vier Assists) mal die üblichen Verdächtigen für den Erfolg.

Bei den Skyliners, dem Meister von 2004, hielt Shooting Guard Keith Simmons von der Bank kommend mit 17 Zählern und zehn Rebounds dagegen. Doch nach einem 15:28-Rückstand in der 13. Minute schafften die Hessen den Anschluss nicht mehr.

Bereits am Freitag hatte sich auch das Überraschungsteam MEG Göttingen daheim gegen Brose Baskets Bamberg durchgesetzt. (Göttingen lässt sich nicht beirren)

Felton trifft kurz vor der Halbzeit

Die "Albatrosse" zogen zwar gleich auf 8:0 davon, lagen aber, nachdem die Paderborner umgehend auf 9:9 ausgeglichen hatten, in der ersten Spielhälfte nur noch beim 29:25 mit mehr als drei Punkten vorn.

Vier Sekunden vor der Pause bescherte Lavelle Felton den Gästen mit einem Halbdistanzwurf die Führung. (Stenogramme der Viertelfinals)

Doch die Gastgeber wendeten mit 13:1 Punkten im dritten Abschnitt das Blatt: Und nach Aleksandar Nadjfejis Korb zum 53:45 gaben sie die Führung nicht mehr ab.

Bester Werfer der Berliner war Vorjahres-MVP Julius Jenkins mit 20 Punkten. Ebenso viele Zähler schaffte der Paderborner Nathan Peavy. Sein Teamkollege Chris Ensminger steuerte neben 14 Punkten hervorragende 13 Rebounds bei.

Bonner Zwischenspurt im zweiten Viertel

In Bonn zog der Gastgeber im zweiten Viertel durch einen 16:5-Lauf auf 35:27 (17.) davon, als die Big Men John Bowler und Patrick Flomo auf beiden Seiten des Courts aufdrehten. Zudem dominierten die Magentafarbenen durch ihre kernige Verteidigung, die ihnen viele Fast-Break-Punkte ermöglichte.

Bis zum Ende des dritten Abschnitts kamen die Ulmer auf 46:50 heran, nachdem die deutschen Youngsters Sebastian Betz und Per Günther gepunktet hatten.

Zwar setzte sich der Vizemeister mit sieben Punkten nacheinander wieder ab, doch die Gäste konterten, vor allem dank des ehemaligen College-Champions Lee Humphrey, der knapp fünf Minuten vor Schluss zwei Freiwürfe zum 55:58 verwandelte. (DATENCENTER: Die BBL-Playoffs)

Die Rheinländer, die in Brandon Bowman (15 Punkte) den Topscorer der Partie hatten, antworteten mit fünf Punkten in Folge und behaupteten danach einen Vorsprung von mindestens fünf Punkten.

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