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Brandon Bowman (l.) war mit 24 Punkten bester Bonner Werfer © imago

Der Vizemeister gewinnt auch das dritte Aufeinandertreffen mit den Ulmern. Champion ALBA Berlin hat mit Paderborn keine Probleme.

München - Die Telekom Baskets Bonn stehen als erste Mannschaft im Playoff-Halbfinale der Basketball-Bundesliga, Titelverteidiger ALBA Berlin fehlt noch ein Sieg.

Mit einem 82:68 (31:31) im dritten Viertelfinale gegen ratiopharm Ulm entschied der Vizemeister aus Bonn die Serie nach dem Modus Best of Five mit 3:0 für sich.

Berlin ist ebenfalls wieder auf Halbfinalkurs. Der Vorrundensieger bezwang Außenseiter Paderborn Baskets vor 12.467 Zuschauern in der heimischen Arena locker 77:67 (38:29) und kann damit im vierten Spiel am Dienstag (alle dritten Spiele ab 18.30 Uhr LIVESCORES) in Paderborn den Einzug in die Runde der letzten Vier perfekt machen.

Dort würde es zur Neuauflage der letztjährigen Finalserie gegen Bonn kommen (DATENCENTER: Die BBL-Playoffs).

Göttingen vor dem Aus

Die Überraschungsmannschaft der Saison dagegen steht vor dem Erstrunden-Aus.

MEG Göttingen, Zweiter der Vorrunde, unterlag den Brose Baskets Bamberg in eigener Halle mit 60:72 (34:40) und liegt in der Serie mit 1:2 zurück.

Die Skyliners Frankfurt kämpfen am Dienstagabend ebenfalls um ihre letzte Chance.

Der Meister von 2004 unterlag bei den EWE Baskets Oldenburg 50:61 (21:26) und steht damit beim Stand von 1:2 zuhause unter Siegzwang.

Bowman überragend

Bonn setzte sich erst in der Schlussphase ab, bis zur 37. Minute (62:61) hielt der Vorrundenfünfte aus Ulm das Spiel offen. Dann sorgte der überragende US-Amerikaner Brandon Bowman (24 Punkte) mit fünf Punkten in Serie für die Vorentscheidung (Stenogramme der Viertelfinals).

Ulm kam vor 5700 Zuschauern im Bonner Dome nicht mehr heran.

Berlin kann Kraft sparen

Im Gegensatz zum zweiten Duell (Spielbericht: ALBA kassiert Pleite in Paderborn) ließ ALBA sich nicht überraschen und entschied das Spiel im dritten Viertel. Im letzten Abschnitt nahmen die Berliner nach einer 20-Punkte-Führung einen Gang raus.

Julius Jenkins (20 Punkte) war Topscorer und in den wichtigen Momenten stets präsent.

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