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Göttingens Clif Brown (M.) steuerte in Spiel 3 nur sechs Punkte und vier Rebounds bei © getty

Der Hauptrunden-Zweite Göttingen kämpft gegen das Aus, Frankfurts Big Men hören vor Spiel 4 der Viertelfinals einen Weckruf.

Von Michael Spandern

München - In Spiel 4 der Viertelfinals (ab 18.30 Uhr LIVESCORES) heißt es für die Paderborn Baskets, die Frankfurt Skyliners und MEG Göttingen: siegen oder fliegen.

Das Aus käme für die Paderborner (gegen Titelverteidiger ALBA Berlin) und die Hessen, die ebenfalls zu Hause auf den Hauptrunden-Dritten EWE Baskets Oldenburg treffen, nicht unerwartet. (DATENCENTER: Die BBL-Playoffs)

Doch MEG Göttingen, an Zwei gesetzt, kämpft beim zweimaligen Meister Brose Baskets Bamberg gegen ein Überraschungs-Aus.

"Re-Break" - oder Urlaub

Nachdem die Franken mit dem Auswärtssieg in Spiel 3 das "Break" schafften, wollen den Mannen von John Patrick nun zurückschlagen. (Bonn als erstes Team im Halbfinale)

"Wir sind wegen der letzten beiden Spiele noch recht angefressen", sagte der Göttinger Head Coach. "Jetzt stehen wir mit dem Rücken zur Wand."

Bei den Bambergern will Demond Greene, dessen Augenverletzung nach dem harten Foul von Robert Kulawick in Spiel 2 weiterhin in Behandlung ist, erneut mitmischen.

Weckruf an die Center

In Frankfurt stehen nach dem historischen Offensiv-Desaster vom Sonntag, als Oldenburg beim 61:50-Sieg so wenig Punkte wie noch nie zuließ, die größten Skyliners in der Kritik.

"Wir müssen jetzt unsere Center wecken", sendete Trainer Murat Didin bissige Grüße an Greg Jenkins und Anthony King, die nur sieben Rebounds abgriffen. Zudem hätten die Skyliners zu viele Offensiv-Rebounds zugelassen.

Umso mehr trifft es den Meister von 2004, dass der bullige Lorenzo Gordon noch länger ausfällt, da er sich neben seiner Schulterverletzung auch noch eine Adduktoren-Zerrung zugezogen hat.

Bangen um Dauerbrenner Nolte

Titelfavorit ALBA Berlin will in Paderborn die Schlappe aus Spiel 2 (ALBA kassiert Pleite in Paderborn) vergessen machen, als die Hauptstädter erstmals in dieser Saison den klammen Ostwestfalen unterlagen.

Und auch beim 77:67-Erfolg am Sonntag zeigten die Albatrosse Nachlässigkeiten, ließen Paderborn von 20 auf sieben Punkte herankommen. "Uns muss jetzt mal klar sein, dass Paderborn nie aufhört zu kämpfen", warnte ALBA-Präsident Dieter Hauert sein Team.

Die Paderborner sind seit November in ihrer "Maspernhölle" ungeschlagen, bangen aber um Backup-Center Marius Nolte: Der Baskets-Kapitän musste am Sonntag nach über 160 aufeinanderfolgenden Spielen wegen einer Entzündung in der Schulter passen. Ob er heute wieder dabei ist, entscheidet sich erst kurz vor dem Tip-Off.

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