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Für Demond Greene (l.) gibt es kein Durchkom- men: Rickey Paulding ist auf seinen Fersen © getty

In einem bis zum Schluss spannenden dritten Playoff-Spiel sichert sich Oldenburg in der Overtime den dritten Sieg gegen Bamberg.

Oldenburg - Die EWE Baskets Oldenburg haben erstmals den Einzug ins Playoff-Finale um die deutsche Meisterschaft geschafft.

Der Vorrundendritte setzte sich am Sonntag in eigener Halle im dritten Halbfinale erst nach Verlängerung gegen den ehemaligen Meister Brose Baskets Bamberg mit 88:85 (79:79, 37:34) durch. (DATENCENTER: Die BBL-Playoffs)

Damit feierte Oldenburg bereits im dritten Spiel der Serie nach dem Modus "Best of five" den entscheidenden dritten Sieg.

Die Finalserie beginnt am Sonntag. Der Finalgegner für Oldenburg wird noch gesucht.

Pekovic besorgt die Entscheidung

Die Niedersachsen, die ihr erstes Heimspiel 82:74 (30:25) und in Bamberg 66:58 gewonnen hatten (Oldenburg mit einem Bein im Finale), sicherten den Sieg in einem spannungsgeladenen Duell in den letzten Sekunden, als Miladin Pekovic zwei Freiwürfe verwandelte. (Die Stenogramme)

Beste Werfer bei Oldenburg waren Je Kel Foster (20), Milan Masjstorovic (17) und Topscorer Jason Gardner (16), bei Bamberg war Predrag Suput (20) am erfolgreichsten.

Oldenburg verspielt klare Führung

Allerdings hätten die Oldenburger das Spiel schon in der normalen Spielzeit für sich entscheiden müssen. 1:46 Minuten vor Ende des vierten Viertels führten die Gastgeber mit 72:63.

Doch in der Schlussphase zitterte den Oldenburgern vor allem von der Freiwurflinie der Arm. Spätestens nach dem Dreier von Bambergs Karsten Tadda zum 73:77 25 Sekunden vor Schluss erreichte das Nervenspiel seinen Höhepunkt.

Und tatsächlich glichen die Bamberger durch zwei erfolgreiche Freiwürfe von Filiberto Rivera drei Sekunden vor Schluss zum 79:79 aus.

In der Verlängerung erwischten die Oldenburger dann allerdings den besseren Start. Und ausgerechnet Tadda war es, der auf Bamberger Seite beim Stand von 84:86 4,7 Sekunden vor Schluss nur einen von zwei Freiwürfen versenkte und damit unfreiwillig für die Vorentscheidung sorgte.

Krunic: "Wir haben Charakter gezeigt"

Oldenburgs Coach Predrag Krunic zeigte sich trotz der Schrecksekunde zufrieden mit seinem Team. "Leider haben wir dann in den beiden Schlussminuten das Spielen eingestellt. In der Verlängerung haben wir dann aber Charakter gezeigt und das Spiel zu unseren Gunsten entschieden". sagte er.

Bambergs Trainer Chris Fleming gratulierte den Niedersachsen fair zum Erfolg: "Letztlich waren alle Siege der Oldenburger verdient, weil sie in jedem Spiel ein bisschen besser als wir waren. Wir haben es heute, wie auch schon in Spiel zwei, nicht geschafft, die einfachen Körbe zu machen."

ALBA hofft auf ein Wunder

In der zweiten Halbfinalserie hatte am Samstag Titelverteidiger ALBA Berlin das vorzeitige Aus nach einem 0:2-Rückstand abgewendet. (ALBA erstickt Bonn und atmet auf)

In der Neuauflage der letztjährigen Finalserie gegen die Telekom Baskets Bonn siegten sie am Samstag 65:39 (28:22). Das vierte Spiel findet am Dinestag in Bonn statt, ein mögliches Entscheidungsspiel am Donnerstag (jeweils 21 Uhr LIVESCORES) in Berlin

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