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Die Zukunft der Köln99er ist trotz erhaltener Lizenz völlig offen © getty

Der Ex-Meister aus Köln muss trotz erhaltener Lizenz Insolvenz anmelden. Bei Lizenzentzug würde ein Absteiger profitieren.

Köln - Bundesligist Köln 99ers hat am Freitag nur vier Tage nach Erteilung der Lizenz beim Amtsgericht Köln einen Insolvenzantrag gestellt.

Die Gesellschafter der Köln 99ers hatten zuvor offenbar beschlossen, dass der Etat von lediglich 1,2 Millionen Euro den Ansprüchen an einen Erstligastandort Köln nicht genüge, und daraufhin ihre Finanzierungszusagen zurückgezogen.

"Das ist sehr unglücklich und sehr ärgerlich", sagte Jan Pommer, Geschäftsführer der Basketball-Bundesliga BBL.

Gleichzeitig betonte er, dass die Kölner die vom BBL-Lizenzligaausschuss geforderten Nachweise zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit bis zum 30. Juni dieses Jahres erbracht hätten.

Lizenz ursprünglich erhalten

Am Montag hatte die BBL den Kölnern deshalb die Lizenz erteilt.

Über das weitere Vorgehen wird Pommer mit dem zuständigen Insolvenzverwalter beraten. Auf Grundlage dieser Gespräche entscheidet sich, ob die Köln 99ers auch in der kommenden Saison in der Bundesliga spielen. (DATENCENTER: Die Abschlusstabelle)

Sollte die Kölner Lizenz erlöschen, würde der sportliche Absteiger Eisbären Bremerhaven den frei gewordenen Platz einnehmen. (Auch Giessen bleibt in der Liga)

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