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Den 99ers (l. Michael H. Jordan) genügt ihr Etat von knapp über einer Million Euro nicht © getty

Die insolventen Kölner bekommen eine Gnadenfrist und hoffen auf den BBL-Verbleib. Die ProA aber macht die Schotten dicht.

Köln - Die Zukunft des insolventen Basketball-Bundesligisten Köln 99ers ist weiter ungewiss. (Köln 99ers stehen vor dem Aus)

Die Basketball-Bundesliga (BBL) räumte dem zuständigen Insolvenzverwalter Norbert Heimann bis zum kommenden Montag zusätzliche Zeit ein, um die wirtschaftlichen Unterlagen zu sichten. (DATENCENTER: Die Abschlusstabelle)

"Eine Entscheidung, ob die Köln 99ers weiter am Spielbetrieb der Liga teilnehmen oder nicht, ist für alle Beteiligten so schwerwiegend, dass sie ohne Hast getroffen werden muss", sagte BBL-Geschäftsführer Jan Pommer.

ProA erteilt eine Absage

Gleichzeitig teilte die Arbeitsgemeinschaft 2. Basketball-Bundesliga mit, die Kölner nicht in ihren Spielbetrieb aufzunehmen, sollten die Rheinländer in der kommenden Saison nicht in der BBL antreten.

"Wir haben in den Statuten beider Ligen und in den vertraglichen Vereinbarungen klar festgelegt, dass die 2. Basketball-Bundesliga die sportlichen Absteiger der BBL aufnimmt und definiert, wer sportlicher Absteiger ist", sagte Hansjörg Tamoj, der für Rechtsfragen zuständige Vorstand der 2. Basketball-Bundesliga.

"Danach können die Köln 99er zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr sportlicher Absteiger der BBL sein oder werden", fügte Tamoj an. "Wir sind es den Mannschaften, die eventuell aus der ProB nachrücken, schuldig, diese Regeln jetzt auch genau einzuhalten."

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