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Der US-Amerikaner Julius Jenkins spielt seit 2006 für Alba Berlin © getty

Titelverteidiger Berlin biegt gegen die Artland Dragons einen Rückstand um. Überragender Alba-Spieler ist Julius Jenkins.

Berlin - Meister Alba Berlin erkämpfte sich ein 95:84 (39:45) gegen Dauerrivale Artland Dragons Quakenbrück und wiederholte den Erfolg vom Champions Cup am Dienstag.

Vor 14.800 Zuschauern in der ausverkauften neuen Berliner Arena kamen die Gastgeber vor den Augen von Bundestrainer Dirk Bauermann schwer ins Spiel, steigerten sich nach der Pause jedoch deutlich.

Julius Jenkins, wertvollster Spieler der vergangenen Saison, überzeugte mit 25 Punkten.

Bei Quakenbrück war Darius Hall mit 15 Punkten bester Werfer.

Tolle Premiere

Besser hätte die Premiere der Giants Düsseldorf nicht laufen können. Mit einem Basketball-Spektakel im rheinischen Derby gegen die Köln 99ers und dem 69:68 (30:52)-Sieg betrieb der Nachfolger des Rekordmeisters Bayer Giants Leverkusen am ersten Saison-Spieltag beste Werbung für seinen neuen Standort.

"Eine bessere Dramaturgie kann man sich nicht vorstellen. Für die Zuschauer war es ein super Spiel. Wer das erlebt hat, kommt wieder", schwärmte Manager Otto Reintjes.

Fans aus dem Häuschen

Die 3300 Zuschauer in Düsseldorf gerieten völlig aus dem Häuschen, als die Gastgeber ein fast verloren geglaubtes Spiel nach einer schwachen ersten Hälfte mit einer fulminanten Aufholjagd drehten.

Durch einen Freiwurf des überragenden Brant Bailey (21 Punkte) 5,4 Sekunden vor der Schlusssirene, entschieden die Düsseldorfer die Partie noch für sich.

Der Siegpunkt war gleichzeitig die erste Führung der Düsseldorfer.

Fans waren mitentscheidend

"Die Unterstützung der Fans war mitentscheidend für den Spielverlauf", sagte Trainer Achim Kuczmann.

Zunächst hatten die Giants den 22-Punkte-Rückstand zur Halbzeit auf sechs Zähler verringert, bevor die Kölner erneut auf 16 Punkte (33./67:51) davonzogen.

Am Ende präsentierten sich die Düsseldorfer als das nerven- und kampfstärkere der beiden neu formierten Teams.

Roller mit 20 Punkten

Vizemeister Telekom Baskets Bonn knüpfte mit dem 81:66 (38:31) bei den Frankfurt Skyliners nahtlos an die starken Playoffs an.

Brandon Bowman und Winsome Frazier (beide 22) ragten beim dritten rheinischen Team heraus, Frankfurts Pascal Roller hielt mit 20 Punkten dagegen.

Pekovic ganz stark

Einen Start nach Maß in die 43. Bundesliga-Spielzeit erwischten nicht zuletzt durch 22 Punkte des starken Serben Miladin Pekovic auch die EWE Baskets Oldenburg mit dem 91:64 (44:31) über das einzige in der Liga verbliebene Gründungsmitglied Giessen 46ers.

Den ersten Sieg landete Neuling Giants Nördlingen mit dem 75: 56 (45:30) gegen Pokalfinalist EnBW Ludwigsburg.

Bester Werfer der Gastgeber war der Kanadier Osvaldo Jeanty mit 23 Punkten.

Tübingen verliert in Paderborn

Die Walter Tigers Tübingen unterlagen den Paderborn Baskets 66: 72 (22:38).

Im Nord-Duell kassierten die New Yorker Phantoms Braunschweig eine 69:79 (39:40)-Niederlage gegen die Eisbären Bremerhaven.

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