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ALBA Berlin hat bisher drei Spiele weniger als die Konkurrenz © getty

Die Skyliners überraschen die Liga. ALBA Berlin verläßt durch den Sieg über Brose Baskets Bamberg den Tabellenkeller.

München - In den Sonntagsspielen verbesserte sich der Mitteldeutsche BC durch den sechsten Sieg im achten Saisonspiel mit 101:96 (87:87, 52: 34) nach Verlängerung gegen die Giants Düsseldorf auf den fünften Platz. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle 9. Spieltag)

Den fünften Erfolg der neuen Spielzeit schafften die Eisbären Bremerhaven mit 89:78 (50:45) bei den ersatzgeschwächten Telekom Baskets Bonn und sind nun Vierte.

Ebenfalls den fünften Saisonerfolg feierte der deutsche Meister EWE Baskets Oldenburg mit 80:74 (34:37) gegen die New Yorker Phantoms Braunschweig und ist nun Siebter. Alba Berlin, das drei Spiele weniger bestritten hat als etliche Rivalen, verließ durch den vierten Sieg mit 62:44 (33: 16) bei den Brose Baskets Bamberg den Platz im Tabellenkeller. (Die Stenogramme vom 9. Spieltag)

Skyliners stürmen Spitze

Eine "Malochertruppe" aus der Bankenmetropole sorgt in der Basketball-Bundesliga (BBL) für Aufsehen:

Die Skyliners Frankfurt haben am 9. Spieltag mit einem deutlichen 93:64-Erfolg beim Aufsteiger Phoenix Hagen die Tabellenführung übernommen und scheinen trotz eines reduzierten Spieleretats in dieser Saison an erfolgreiche Zeiten anknüpfen zu können.

Drei Siege in Folge

"Wir schwimmen derzeit auf einer Welle. Wir haben eine Mannschaft, die unheimlich kämpft", sagte Skyliners-Sportdirektor Kamil Novak nach dem dritten Sieg in Folge.

Der Tscheche hat wie Trainer Murat Didin großen Anteil am momentanen Aufwind des Meisters von 2004.

Da der Klub sparen musste, gingen die Verantwortlichen bei der Spielersuche im Sommer sehr gründlich vor, konnten die wichtigsten Leistungsträger aber halten und holten vor allem mehr Arbeitertypen ins Team.

"Ziel bleiben die Play-offs"

"Zuletzt haben wir mehrere Spiele am Ende noch zu unseren Gunsten gedreht. Das zeigt, dass unsere Spieler einen guten Charakter besitzen", meinte Novak.

Obwohl die Frankfurter von den punktgleichen Artland Dragons Quakenbrück (je 15), die mit 73:75 beim TBB Trier patzten, die Spitzenpositionen übernahmen, will Novak die aktuelle Tabellensituation nicht überbewerten: "Die sagt noch gar nichts aus. Unser Ziel bleiben die Play-offs."

Tabellenführer gestürzt

Ernüchterung herrschte derweil beim gestürzten Tabellenführer aus Quakenbrück.

"Ich ärgere mich, dass wir es momentan nicht schaffen, 40 Minuten lang guten Basketball zu spielen", sagte Dragons-Coach Thorsten Leibenath.

TBB-Trainer Yves Defraigne war dagegen stolz auf seine Mannschaft, die sich mit nun 13 Punkten im Verfolgerfeld etablierte: "Das gesamte Team hat sich diesen Sieg hart erarbeitet. Wir haben das beste Offensiv-Team der Liga unter 75 Punkten gehalten."

Ludwigsburg siegreich

Einen Zähler mehr als Trier auf dem Konto hat die EnBW Ludwigsburg nach dem 66:63 bei den Walter Tigers Tübingen.

Im schwäbischen Derby sorgte ausgerechnet der Ex-Tübinger Michael Haynes mit einem Dreier eine Sekunde vor Schluss für den fünften Ludwigsburger Sieg in Folge.

"Ich bin mit der Entwicklung meiner Mannschaft sehr zufrieden. Dies ist jedoch nur eine Momentaufnahme. Wir müssen weiter hart arbeiten", sagte Ludwigsburgs Trainer Tolga Öngören.

Humphrey mit acht Dreiern

Eine Saisonbestmarke setzte der Ulmer Lee Humphrey, der beim 101:88 gegen BG 74 Göttingen acht Drei-Punkte-Würfe versenkte.

"Ich habe immer an ihn geglaubt und bin sehr stolz auf unseren Scharfschützen", meinte Ulms-Coach Mike Taylor. Am Ende kam Humphrey auf 24 Punkte.

Gießen gewinnt Kellerduell

Im BBL-Kellerduell feierten unterdessen die Giessen 46ers ihren ersten Saisonsieg mit dem 71:65 gegen das Schlusslicht Paderborn Baskets.

Für die Ostwestfalen war es die sechste Niederlage in Folge.

MBC gewinnt

In den Sonntagsspielen verbesserte sich der Mitteldeutsche BC durch den sechsten Sieg im achten Saisonspiel mit 101:96 (87:87, 52: 34) nach Verlängerung gegen die Giants Düsseldorf auf den fünften Platz.

Den fünften Erfolg der neuen Spielzeit schafften die Eisbären Bremerhaven mit 89:78 (50:45) bei den ersatzgeschwächten Telekom Baskets Bonn und sind nun Vierte.

Ebenfalls den fünften Saisonerfolg feierte der deutsche Meister EWE Baskets Oldenburg mit 80:74 (34:37) gegen die New Yorker Phantoms Braunschweig und ist nun Siebter. Alba Berlin, das drei Spiele weniger bestritten hat als etliche Rivalen, verließ durch den vierten Sieg mit 62:44 (33: 16) bei den Brose Baskets Bamberg den Platz im Tabellenkeller.

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