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Nationalspieler Per Günther können den Fans in Ulm weiterhin BBL-Basketball bieten © imago

Mit dem Beschluss der Stadträte für eine BBL-gerechte Halle kann Ulm weiter für die BBL planen. Der Bau soll im Mai beginnen.

Von Rainer Nachtwey

München/Ulm - Mit 27:13 und 28:12 hat ratiopharm Ulm am Mittwochabend gewonnen.

Das sind jedoch nicht die Ergebnisse eines Viertels, einer Halbzeit oder eines BBL-Spiels, sondern die Stimmen des Stadtrats Neu-Ulm und des Gemeinderats Ulm für eine neue Halle in Neu-Ulm (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Dadurch ist rein wirtschaftlich die Voraussetzung für die BBL-Zugehörigkeit gesichert. Denn die Ausnahmegenehmigung für die derzeitige Spielstätte Kuhberghalle erhielt Ulm nur unter Voraussetzung, eine neue Arena zu bauen.

"Da geht nur die Meisterschaft drüber"

"Jetzt ist Bundesliga-Basketball in Ulm dauerhaft gesichert", freute sich ratiopharm-Ulm-Manager Thomas Stoll und Geschäftsführer Thomas Oettel strahlte: "Da geht nur noch die Deutsche Meisterschaft drüber."

Auch Ulms Oberbürgermeister Ivo Gönner atmete auf.

"Der Entscheidungsprozess glich einem Marathonlauf, aber es hat sich gelohnt", sagte Gönner am späten Abend.

Sein Neu-Ulmer Amtskollege Gerold Noerenberg bezeichnete die Kooperation als "ein gewaltiges städtepartnerschaftliches Symbol".

Ulm und Neu-Ulm teilen sich Kosten

In etwa 27,6 Millionen Euro wird die neue Multifunktionshalle am Neu-Ulmer Volksfestplatz kosten. Zwei Drittel trägt davon die Stadt Ulm, ein Drittel Neu-Ulm. Zudem gewähren die Partnerstädte in den nächsten 20 Jahren jährlich einen 445.000-Euro-Betriebskosten-Zuschuss.

Im Mai 2010 soll mit dem Bau der 6000 Zuschauer fassenden Arena begonnen werden, und im November 2011 fertig gestellt sein. Am Nikolaustag 2011 ist geplant, die neue Halle zu eröffnen.

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