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Erzielte 17 Punkte im Match gegen Giessen: ALBAS Ansu Sesay © getty

ALBA Berlin muss sich beim Sieg gegen Giessen strecken, Nördlingen und Ulm hingegen mischen die Basketball-Bundesliga auf.

Mit einem Blitzstart in die Saison verblüffen ratiopharm Ulm und Neuling Giants Nördlingen die Konkurrenz in der Basketball-Bundesliga.

Die Schwaben feierten mit dem 84:56 (50:31) gegen die Phantoms Braunschweig am 2. Spieltag den zweiten Sieg und übernahmen sogar die Tabellenführung.

"Fanstatischer Auftakt"

"Wir hatten in der Vorbereitung viel Spaß bei unserer Arbeit, das zahlt sich nun mit einem fantastischen Auftakt aus", sagte Trainer Mike Taylor.

Die Nördlinger siegten bereits am vergangenen Donnerstag in einer vorgezogenen Begegnung mit 76:67 nach Verlängerung bei den Paderborn Baskets.

Ungeschlagen sind auch Titelfavorit ALBA Berlin und die Telekom Baskets Bonn. Die "Albatrosse" gewannen 81:66 (40:41) bei den Giessen 46ers, Bonn schlug EWE Baskets Oldenburg mit 65:62 (42:30).

Frankfurt mit erstem Sieg

Nach der Niederlage gegen Bonn holten die DB Skyliners Frankfurt am Sonntag mit 83:75 (39:38) den ersten Sieg bei den Köln 99ers, die nach der knappen Derbyniederlage noch auf ein Erfolgserlebnis warten müssen.

Die Giants Düsseldorf erkämpften sich wie schon bei ihrer Premiere gegen Köln den 64:59 (32:34)-Sieg gegen die Eisbären Bremerhaven, die lange Zeit in Führung gelegen hatten.

Es kriselt beim Ex-Meister

Für Ex-Meister Brose Baskets Bamberg läuft es weiter nicht rund.

Das knappe 69:71 (39:45) bei der BG Göttingen war nach dem verpatzten Start gegen Ulm die zweite Niederlage.

"Bank rettete uns den Sieg"

Die Bonner scheinen für das Topspiel am kommenden Sonntag in Berlin gerüstet.

"Unsere Bank hat uns den Sieg gerettet. Es zahlt sich jetzt schon aus, dass wir einen so tiefen Kader mit elf Spielern haben", meinte Baskets-Coach Michael Koch, dessen Mannschaft mit einer guten Verteidigung zu überzeugen wusste und in Brandon Bowman (17 Punkte) vor 5040 Zuschauern ihren besten Werfer hatte.

ALBA hat Anfangsschwierigkeiten

Schwerer als erwartet tat sich Berlin in Gießen. "Wir waren in der ersten Hälfte nicht ganz bei der Sache", resümierte AlBA-Coach Luka Pavicevic. Dennoch setzte sich am Ende vor 3324 Zuschauern die Qualität durch.

Immanuel McElroy (18 Punkte) und Ansu Sesay (17) setzten die Zeichen nach der Pause auf Sieg.

Braunschweigs Coach unzufrieden

Ein überragender Jeff Gibbs (21 Punkte) legte den Grundstein zum Sieg der Ulmer, die beim Gegner einige Schwächen aufdeckten.

"Es geht nicht um Sieg oder Niederlage, das gesamte Bild war schlecht. Wir haben zu viel falsch gemacht. Im Moment habe ich dafür jedoch keine Erklärung", meinte Braunschweigs Coach Emir Mutapcic.

Noch größere Sorgen plagen derzeit seinen Kollegen Thorsten Leibenath bei den Artland Dragons Quakenbrück. Der Nachfolger von Erfolgscoach Chris Fleming steht beim sieglosen Pokalgewinner nach der 77:84 (31:32)-Heimniederlage gegen die Walter Tigers Tübingen unter Zugzwang.

"Es war ein ordentliches Spiel, dann haben wir allerdings in der Verteidigung stark nachgelassen und uns einlullen lassen", analysierte Leibenath, der kein Rezept gegen die Tübinger Top-Schützen Jermaine Anderson (28 Punkte) und Michael Haynes (20) fand.

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