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ALBA-Point Guard Steffen Hamann kam 2008 von den Brose Baskets Bamberg © getty

Berlin katapultiert sich mit einem Sieg über Bremerhaven zurück ins Titelrennen. Oldenburg triumphiert derweil gegen Tübingen.

Bremerhaven - ALBA Berlin hat sich am 14. Spieltag vom achten auf den zweiten Rang katapultiert (22 Punkte).

Damit hat der achtmalige Deutsche Meister noch einen Zähler Rückstand auf Spitzenreiter Telekom Baskets Bonn (23).

Der frühere Abonnementsmeister feierte am 14. Spieltag mit 79:60 (49:23) bei den Eisbären Bremerhaven seinen zehnten Saisonsieg, die nach ihrer siebten Niederlage weiter im Mittelfeld liegen.

Vor 4100 Zuschauern hatten die Eisbären ihren überragenden Werfer in Jeff Gibbs (22), Alba in Julius Jenkins, Adam Chubb (je 16) und Dragan Dojcin (13).

Tübingen geht in Oldenburg unter

Meister EWE Baskets Oldenburg feierte mit 87:61 (49:31) gegen die Walter Tigers Tübingen seinen neunten Saisonsieg und machte in der Tabelle einen deutlichen Sprung auf Rang sechs. Oldenburg hatte vor 3148 Zuschauern seinen besten Werfer in Paulding, Tübingen in Nadjfeji (je 19).

Im dritten Sonntag-Spiel schlugen die Paderborn Baskets den Aufsteiger Mitteldeutscher BC 75:70 (35:35) und gaben den letzten Tabellenplatz an Phoenix Hagen ab.

Beste Werfer waren bei Paderborn DeAndre Haynes (19) und Malik Moore (18), beim MBC Sascha Leutloff (15) und Radenko Pilcevic (12).

Göttingen düpiert Frankfurt

Den fünften Sieg in Folge feiern die "Veilchen" von MEG Göttingen gegen die Frankfurt Skyliners. (DATENCENTER: Ergebnisse Tabelle)

"Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Wir haben gegen eine starke Frankfurter Truppe gewonnen", sagte Göttingens Trainer John Patrick nach dem 90:78 gegen das Team aus der Main-Metropole.

Mehr und mehr bildet sich in der Universitätsstadt eine Liga-Festung heraus. "Die Stimmung in der Halle wird von Spiel zu Spiel besser. Das hilft uns", so Patrick.

Rochestie bekommt Sonderlob

Vor 3147 weitgehend begeisterten Besuchern verdiente sich Göttingens Taylor Rochestie (22 Punkte) ein Sonderlob des Trainers. Auf eine noch bessere Ausbeute kam der Amerikaner Chris Oliver mit 23 Punkten.

"Wir wussten vor dem Spiel nicht, wer die wichtigen Punkte markiert", sagte Patrick, nachdem Ben Jacobson verletzt ausgefallen war. (Stenogramme 14. Spieltag)

Mit 19 Punkten rangieren die "Veilchen" in der verzerrten Tabelle im Mittelfeld, allerdings haben sie drei Spiele weniger bestritten als die Spitzenteams.

Dragons unterstreichen Titelambitionen

Die Gäste aus Frankfurt verloren im Spitzenkampf wichtigen Boden, gratulierten dem Gegner aber artig zum Sieg. "Göttingen hat am Anfang und am Ende besser gespielt und verdient gewonnen", sagte Coach Murat Didin.

Beste Werfer bei den Hessen waren Seth Doliboa und Derrick Allen mit je 13 Punkten.

Während die Artland Dragons ihre Titelambitionen mit einem mühelosen 83:65-Erfolg gegen die Giants Düsseldorf unterstrichen, zogen die New Yorker Phantoms Braunschweig drei Tage nach der Niederlage gegen Gießen auch gegen die Brose Baskets Bamberg zu Hause den Kürzeren.

"Wir hatten viel Respekt"

Die Niedersachsen verloren klar mit 73:90. "In der entscheidenden Phase haben wir uns nicht durchgesetzt, obwohl unsere Leistung in der zweiten Halbzeit ansprechend war", sagte Coach Sebastian Machowski.

Der zweimalige Deutsche Meister aus Bamberg schraubte sein Konto auf 21 Zähler und hielt Kontakt zur Spitze.

"Wir hatten viel Respekt vor Braunschweig. Unsere Schlüsselspieler waren Elton Brown und Anton Gavel. Gavel hat die Partie entschieden", sagte Trainer Chris Fleming.

Ludwigsburg finden in Erfolgsspur zurück

Die Schwaben von EnBW Ludwigsburg fanden beim 95:66-Erfolg gegen Aufsteiger Phoenix Hagen zurück in die Erfolgsspur.

Die LTi Giessen 46ers feierten gegen ratiopharm Ulm mit 73:72 einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf.

Liga-Topscorer David Teague, der insgesamt 21 Punkte zum Sieg beisteuerte, erzielte mit einem Freiwurf den entscheidenden Korb zum 73:72. Bereits am Freitag hatten sich die Telekom Baskets Bonn mit 76:70 gegen TBB Trier durchgesetzt.

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