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Philip Zwiener (r.) erzielte in dieser Saison bisher im Schnitt 3,2 Punkte pro Spiel © getty

Trotz des Siegs über Paderborn ist Berlins Trainer unzufrieden. Bonn erobert gegen Ulm problemlos die Tabellenspitze zurück.

Berlin - Den Pflichtsieg eingefahren, die Tabellenführung zumindest vorübergehend erobert, doch Trainer Luka Pavicevic schimpfte wie ein Rohrspatz.

ALBA Berlin ließ beim 89:72 gegen Schlusslicht Paderborn Baskets viele Wünsche offen.

Gute Stimmung herrschte hingegen zum Jahresbeginn bei den Telekom Baskets Bonn und Meister EWE Baskets Oldenburg.

Bonn gewann ohne Probleme gegen ratiopharm Ulm mit 82:59 und liegt nach dem 18. Spieltag der Basketball-Bundesliga mit 30 Punkten weiter an der Tabellenspitze vor ALBA (29), das allerdings zwei Spiele weniger auf dem Konto hat.

Oldenburg gewann das Verfolgerduell bei den Brose Baskets Bamberg 78:67.

"Haben ohne Herz gespielt"

"Wir haben ohne Herz gespielt und waren für diese Partie nicht richtig bereit. Daran müssen wir arbeiten", sagte Pavicevic erbost.

Sein Team konnte vor 10.958 Zuschauern in der Arena am Ostbahnhof die Überlegenheit nicht in Punkte ummünzen und leistete sich durch Unkonzentriertheiten 14 Ballverluste.

Oldenburg zurück in der Erfolgsspur

Die besten Punktesammler der Gastgeber waren Julius Jenkins (16) und Derrick Byars (13). (DATENCENTER: Ergebnisse Tabelle)

Endgültig zurück in der Erfolgsspur ist Titelverteidiger Baskets Oldenburg. Wenige Tage nach dem 81:59 gegen die Telekom Baskets Bonn besiegten die Norddeutschen auch Tabellennachbar Bamberg.

"Das war ein sehr guter Start ins neue Jahr. In der Offensive haben wir in den entscheidenden Situationen unsere Würfe getroffen", sagte Oldenburgs Trainer Predrag Krunic.

Eine Hiobsbotschaft gab es für die Oldenburger aber: Sie müssen voraussichtlich sechs Wochen auf Jasmin Perkovic verzichten. Wie der deutsche Meister mitteilte, wird Perkovic am Meniskus operiert.

Frust in Bamberg

Lange Gesichter gab es hingegen in Bamberg, das auch das achte Spiel in Folge gegen den Angstgegber aus Oldenburg verlor.

"Wir haben in den entscheidenden Phasen unsere Köpfe hängen lassen und schlecht verteidigt", bemängelte Trainer Chris Fleming.

Bester Werfer seines Teams war noch der Serbe Predrag Suput mit 17 Punkten. (Stenogramme: 18. Spieltag)

Tübingen bezwingt MBC

Der dritte Sieg in Folge gelang den Walter Tigers Tübingen. Bei Aufsteiger Mitteldeutscher BC behielten die Schwaben mit 87:79 die Oberhand und gehören weiter zum ernsthaften Verfolgerkreis.

"Wir haben heute einen wichtigen und großen Sieg eingefahren", sagte Tübingens Trainer Igor Perovic und lobte vor allem seinen Top-Scorer Michael Jenkins (15 Punkte): "Ohne ihn hätten wir nicht gewonnen."

Göttingen holt siebten Heimsieg

Ein blaues Auge holten sich die Artland Dragons bei den "Veilchen" von MEG Göttingen. Das Team aus Quakenbrück unterlag mit 78:79.

"Diese Partie hätte zwei Sieger verdient gehabt", sagte Artland-Coach Thorsten Leibenath nach dem von Führungswechseln geprägten Spiel.

Göttingen feierte vor 3474 Zuschauern den siebten Heimsieg der Saison und wahrte die Chance auf die Playoffs. "Der Schlüssel zu unserem Sieg waren letztlich unsere Offensiv-Rebounds", meinte Göttingens Trainer John Patrick.

Schmerzhafte Niederlage für Braunschweig

Eine schmerzhafte Niederlage im Kampf um die Playoffs mussten die New York Phantoms Braunschweig einstecken.

Die Niedersachsen unterlagen bei den Giants aus Düsseldorf 78:80 nach Verlängerung. Düsseldorfs Power Forward Koko Archibong erlitt zudem eine tiefe Wunde an der Hand, die nach dem Spiel genäht werden musste.

Eisbären siegreich - Hagen bezwingt 46ers

Im Kampf um einen der ersten acht Plätze kamen die Eisbären Bremerhaven mit dem 66:60 (32:33) gegen EnBW Ludwigsburg zu einem wichtigen Sieg.

Phoenix Hagen entschied mit einem 68:65-Sieg über die Giessen 46ers das Kellerduell für sich. Die Partie der Frankfurt Skyliners gegen den TBB Trier findet erst am 22. Januar statt.

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